Taxitarife: Mindestlohn sorgt für mehr Gerechtigkeit

25. Juni 2016

Zu der heutigen Berichterstattung, dass die Dresdner Taxitarife erhöht werden müssen, damit der Mindestlohn für die Fahrerinnen und Fahrer finanzierbar wird, erklärt SPD-Fraktionsvorsitzender Peter Lames:

“Es kann keine nachhaltige und dauerhafte Lösung sein, wenn billige Taxitarife die schlechte Bezahlung der Beschäftigten einkalkulieren. Deshalb hat die Dresdner SPD der letzten Festsetzung nicht zugestimmt, die keine Bezahlung von 8,50 Euro je Stunde zugelassen hat. Das war vor der Bundestagswahl. Aufgrund ihrer Regierungsbeteiligung im Bund konnte die SPD den Mindestlohn durchsetzen. Das kommt jetzt den Fahrerinnen und Fahrern in Dresden zu Gute. Jetzt ist entscheidend, dass auf deren Lohnabrechnungen die zu erwartende Tariferhöhung ankommt. Der Mindestlohn ist eine wirksame Handhabe dafür. Da er gerade bei festgesetzten Tarifen wie dem Taxitarif das Preisniveau insgesamt erhöht, schützt er auch ein wenig vor dem Zwang, dass sich selbständige Taxifahrer selbst ausbeuten.   Ich bin mir sicher, dass die Kundschaft bereit sein wird, die Preissteigerung zu tragen, wenn klar ist, dass es im Interesse der Beschäftigten passiert.”

Kontakt:

Lames

 

Peter Lames 
Vorsitzender der SPD-Fraktion im Dresdner Stadtrat

1 thought on “Taxitarife: Mindestlohn sorgt für mehr Gerechtigkeit”

  1. Die Einführung des Mindestlohnes war ein ganz wichtiger Schritt, dennoch muss sich in diesem Bereich auch in Zukunft noch einiges mehr tun, damit die Menschen auch endlich wieder von ihrem Geld leben können.

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