Hochwasserschutz – Bauschuttaufschüttungen am Käthe-Kollwitz-Ufer

Peter Bartels hat Interesse an den Auswirkungen des Hochwasserschutzes für Cossebaude. 

Einleitung:

Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,

zum Schutz vor Hochwasser werden entlang der Elbe in Dresden und flussaufwärts vor Dresden zunehmend Deiche und Dämme errichtet, die bei hohem Wasserstand ein Überschwemmen von Wohn- und Industrieanlagen verhindern sollen. In Folge dieser Schutzanlagen ist flussabwärts mit einem höheren Wasserstand zu rechnen. Vom Umweltamt wurde anlässlich einer Ortschaftsratssitzung in Cossebaude mitgeteilt, dass diese vorgelagerten Schutzanlagen in Cossebaude im Vergleich zum Hochwasser von 2002 zu einem um bis zu 50 cm höherem Wasserstand führen können.

Um den durch diese Schutzmaßnahmen bedingten Hochwasseranstieg zu begrenzen wurde vor wenigen Jahren rechtselbisch zwischen der Carolabrücke und der Marienbrücke die beim Hochwasser erfolgten Aufschwemmungen entfernt.

Bekannt ist, dass nach der Zerstörung Dresdens auf den Elbwiesen entlang vom Käthe-Kollwitz-Ufer nicht mehr verwendbarer Bauschutt verkippt wurde. Die Aufschüttung beträgt nach Augenzeugen bis zu einem Meter.

Bitte beantworten Sie hierzu meine Fragen:

Fragen:

  1. Bestehen Pläne diese Bauschuttaufschüttungen wieder zu entfernen,
    • um den Hochwasserschutz flussabwärts zu verbessern und
    • um denkmalpflegerisch den Originalzustand der Elbwiesen wieder herzustellen?
  2. Wenn ja, wann sollen diese Arbeiten ausgeführt werden?
  3. Wenn nein, aus welchen Grund soll diese Möglichkeit der Verbesserung zum Hochwasserschutz nicht genutzt werden? Warum wird in diesem Fall nicht der Originalzustand der Elbwiesen wieder hergestellt?

Mit freundlichen Grüßen
Peter Bartels

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