Personalsituation bei der Dresdner Feuerwehr

Die Ortsgruppe Dresden der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft hat in einem Offenen Brief an die OB einen Personalnotstand beklagt. Christian Avenarius hakt nach.

Einleitung:

Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,

über die Medien wurde bekannt, dass die Ortsgruppe Dresden der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft Ihnen einen Offenen Brief übermittelt hat, in dem die Gewerkschaftsvertreter einen Personalnotstand beklagen.

Hierin heißt es: „Für Großeinsatzlagen existiert ein nach unserer Meinung nicht funktionelles Konzept zur Aufstockung des Leitpersonals durch Personal aus den Feuerwachen. Da das Personal bei Großschadensereignissen, Unwetterlagen, Bombenfunden etc. schon im Einsatz ist, stellt das derzeitige Konzept eine Gefährdung der Bürger dar.“

Bitte beantworten Sie mir hierzu folgende Fragen:

Fragen:

  1. Wie viele Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind aktuell in der Übigauer Leitstelle beschäftigt? Gibt es ein Personalentwicklungskonzept? Wenn ja, welche Personalentwicklungen sind über welchen Zeitraum darin vorgesehen? Wenn nein, ist ein solches Konzept in Planung?
  2. Für welche Städte und Landkreise koordiniert die Leitstelle in Übigau Einsätze aktuell? Wird die örtliche Zuständigkeit der der Leitstelle noch erweitert und wenn ja, in welchem Umfang und ab wann? Wie viele Wachen der Berufsfeuerwehr muss die Leitstelle entsprechend aktuell und ggf. zukünftig koordinieren?
  3. Was sieht das o.g. Konzept zur Aufstockung des Leitpersonals durch Personal aus den Feuerwachen für Großeinsatzlagen vor? Wie viel Personal wird bei Großeinsatzlagen aus den Dresdner Wachen der Berufsfeuerwehr für die Aufstockung des Leitstellenpersonals abgezogen? Wie viele Einsatzkräfte sind in den Dresdner Wachen der Berufsfeuerwehr beschäftigt?
  4. Wie viele Großeinsätze gab es seit der Einführung der Leitstelle innerhalb ihres Zuständigkeitsgebietes? ‎
  5. Liegen der Verwaltung derzeit Beschwerden von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Leitstelle und der Berufsfeuerwachen über deren Arbeitsbedingungen vor?

Mit freundlichen Grüßen

Christian Avenarius

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