Endlich eine notwendige Stärkung der Kinder- und Jugendhilfe in Dresden!

13. März 2015

Förderung freier Träger 2015/2016 beschlossen

In seiner gestrigen Sondersitzung hat der Jugendhilfeausschuss die Förderung freier Träger für die Jahre 2015 und 2016 beschlossen. Bereits in der Verabschiedung des Doppelhaushalts durch die Fraktionen von SPD, Linken und Grünen ist die Jugendhilfe mit einer Summe von 3 Millionen Euro deutlich gestärkt worden. In dem Beschluss des Jugendhilfeausschusses konnten damit seit langem wieder inhaltliche Akzente gesetzt werden.

Dazu Dorothée Marth, Vertreterin der SPD-Fraktion im Jugendhilfeausschuss und Sprecherin für Kinder- und Jugendpolitik:

„Endlich hat dieses für Kinder, Jugendliche und ihre Familien so wichtige Politikfeld die notwendige Stärkung erfahren und die vielen Jahre der Kürzungen, die zu einer Unterfinanzierung vieler Angebote führte, gehören hoffentlich der Vergangenheit an.
Ein erheblicher Teil der Mehrausgaben ist erforderlich, um endlich wieder eine angemessene Finanzierung wichtiger Aufgaben zu erreichen. Darüber hinaus freue ich mich, dass zusätzliche Akzente gesetzt werden konnten zum Beispiel durch die Stärkung der Straßensozialarbeit in verschiedenen Stadtteilen, in der Demokratieförderung und durch die Verbesserung der geschlechterdifferenzierten Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe der Landeshauptstadt. Denn nun bekommt Dresden die seit vielen Jahren vom Förderkreis geforderte und auch im Teilfachplan für Kinder-, Jugend- und Familienarbeit beschlossene Fachstelle für die Arbeit mit Mädchen und jungen Frauen. Hier werden zwei Fachfrauen künftig zu den vielfältigen Themen – von gesundem Aufwachsen, Schule und Beruf, Sexualität, Gewalterfahrungen, Sozialleistungen bis zu Mädchen mit Migrationshintergrund – die Öffentlichkeit zum Thema Mädchen und junge Frauen sensibilisieren, MultiplikatorInnen beraten, Fachkräfte schulen etc. Und nicht zuletzt setzen wir als SPD damit auch eine unserer Ankündigungen aus dem Kommunalwahlprogramm, nämlich die Stärkung der Frauen- und Gleichstellungsarbeit, um.“

Kontakt:

Dorotheé Marth

Dorothée Marth

 

Dorothée Marth

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