Asyl und Integration in Dresden

Asyl

Das Grundrecht auf Asyl ist eines der zentralen Merkmale unseres demokratischen Rechtsstaates. Alle deutschen Kommunen haben die gesetzliche Pflicht, für eine menschenwürdige Unterkunft der Geflüchteten Sorge zu tragen.

Im gesamten Jahr 2015 hatIMG_3535geändert die Landesdirektion Sachsen an die Stadt Dresden insgesamt 4 178 Flüchtlinge zugewiesen. Seit 1. Januar 2016 bis einschließlich der 15. Kalenderwoche hat die Landesdirektion Sachsen insgesamt 980 Personen an die Stadt Dresden zur Unterbringung zugewiesen.

Alle wichtigen Informationen zum Thema Asyl stellt die Landeshauptstadt Dresden im Internet bereit.

Integration

Dresden ist eine vielfältige Stadt, die Menschen mit unterschiedlichen Lebensentwürfen, unterschiedlicher Herkunft oder Hautfarbe und unterschiedlicher Weltanschauung oder Religion ihre Heimat nennen. Der Zusammenhalt in unserer Stadtgesellschaft hat in den letzten Monaten aber gelitten. Gruppen von Menschen stehen sich unversöhnlich gegenüber. Gleichzeitig nimmt Dresden viele geflüchtete Menschen auf, die wenigstens einige Monate oder Jahren – manche für immer hier leben werden. Wer als Geflüchteter neu nach Dresden kommt, muss sich in der Stadt und der notwendigen Verwaltungsbürokratie zurechtfinden. Hinzu kommen die Sprachbarrieren.

Das Ziel der SPD-Fraktion ist es, Integration in Dresden erfolgreich zu gestalten. Dies zeigen wir in unserem Positionspapier „Ankommen und Zusammenleben in Dresden. Integration geht uns alle an!“

img_3803Wir wollen ein gutes Zusammenleben möglichst aller gesellschaftlichen Gruppen. Dafür brauchen wir alle Menschen der Stadt. Integration ist kein einseitiger Prozess, der nur Geflüchteten oder nur Einheimischen zugeschoben werden kann. Sie geht uns alle etwas an und kann nur gelingen, wenn alle – Geflüchtete wie Einheimische – ihren Beitrag leisten. Genauso profitiert die gesamte Stadtgesellschaft von der Integration, nicht nur Geflüchtete. Wir müssen die soziale Infrastruktur, die Bildungs- und die Beteiligungsmöglichkeiten für alle Menschen in dieser Stadt ausbauen. Dabei ist es egal welches Alter, Geschlecht oder Geburtsland ein Mensch hat. Dresdnerin und Dresdner sind alle, die hier ihren Lebensmittelpunkt haben. Unter diesen Voraussetzungen braucht es in allen gesellschaftlichen Teilbereichen Maßnahmen für eine erfolgreiche Integration.

 

Ein Zeichen gegen Rassismus

Mit der Aktion “Bunter Faden für Toleranz und Mitmenschlichkeit” am 06. April 2016, setzte die SPD-Fraktion zudem ein Zeichen gegen Rassismus. Die SPD-Fraktion Dresden beteiligt sich an den Internationalen Wochen gegen Rassismus im Rahmen der Kundgebung zum Gedenken an Jorge Gomondai. Dazu spannen wir einen „bunten Faden für Toleranz und Mitmenschlichkeit“, an dem Bilder von Menschen , die die Aktion unterstützen, aufgehängt werden.

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