SPD-Fraktion kritisiert endlose Verzögerungen beim Ratskeller

24. November 2017

„Die Oberbürgermeisterin wird beauftragt, im Zuge der Fertigstellung des 1. Bauabschnitts zur Sanierung des Rathaus dem Stadtrat bis zum 30. Juni 2015 konkrete Vorschläge zur künftigen Nutzung des Ratskellers zum Beschluss vorzulegen“, hieß es in einem Antrag der SPD-Fraktion vom 30. Januar 2015 zum Ratskeller, den der damalige Ausschuss für Finanzen und Liegenschaften im Frühjahr 2015 so auch beschlossen hatte.

Sechs Beschlusskontrollen und über zwei Jahre später wurden dem Stadtrat allerdings noch immer keine konkreten Vorschläge zur künftigen Nutzung des Ratskellers vorgelegt.

Stattdessen steht in der jüngsten Beschlusskontrolle der Stadtverwaltung vom 20. November 2017 geschrieben, dass der aktuelle Planungsprozess daraufhin ausgerichtet war, „nach Abschluss der notwendigen Sanierungsmaßnahmen bis ca. März 2018 eine Wiederinbetriebnahme des Ratskellers für ex- und interne Veranstaltungen (für bis zu 400 Personen) zu erreichen. Auf Grund von Kapazitätsproblemen der Bauindustrie ist eine Terminverschiebung erforderlich geworden.

Dazu erklärt Thomas Blümel, finanzpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion Dresden:

Der Dresdner Ratskeller ist anscheinend der kleine Bruder des Berliner Flughafens. Anders ist es nicht zu erklären, dass dieses traditionsreiche Dresdner Lokal seit 15 Jahren geschlossen vor sich hin dämmert. Die Stadtverwaltung soll endlich die Beschlüsse des Rates erfüllen und nicht immer neue Ausreden erfinden. “

 

 

 

Kontakt:

Thomas Blümel
Finanzpolitischer Sprecher
Thomas.Bluemel@spd-fraktion-dresden.de

 

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