Stadt bekommt Geld für Gesamtsanierung der „Bernhard August von Lindenau“-Grundschule

30. November 2017

In der Stadtratssitzung am 21. Januar 2016 hatte der Stadtrat mit den Stimmen der rot-grün-roten Mehrheit, nach jahrelangem Kampf von Eltern und Schule, die Sanierungsarbeiten der denkmalgeschützten 49. Grundschule „Bernhard August von Lindenau” im Stadtteil Plauen beschlossen.

Heute erhält die Landeshauptstadt Dresden vom Freistaat Sachsen den Fördermittelbescheid in Höhe von etwa 7,9 Millionen Euro für die Sanierung, deren Gesamtkosten sich auf 11,2 Millionen Euro belaufen.

Dazu erklärt Dana Frohwieser, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion:

Schulbürgermeister Dr. Peter Lames (SPD) brachte Ende 2015 eine Vorlage auf den Weg, die ermöglichte wenigstens mit den vorhandenen städtischen  Haushaltsmitteln von 4,9 Mio. Euro die Sanierung anzufangen und auf zusätzliche Fördermittel zu hoffen, um eine Gesamtsanierung zu realisieren. Im Stadtrat wollte die CDU lieber auf Nummer sicher gehen und nochmals in die Haushaltsverhandlungen für 2017/18 verschieben – Baubeginn offen und nicht vor 2018 denkbar. Allein mit den Stimmen von LINKEN, GRÜNEN und SPD wurde es möglich, dass die Schule nun beinahe fertig saniert ist, während sich die CDU in eine wohlmeinende Enthaltung im Stadtrat flüchtete. Im Sommer 2016 zog die Schule dann ins Ausweichquartier am Höckendorfer Weg und die Sanierung startete, nachdem der Fördermittelbescheid ergangen war als Komplettsanierung.”

In den letzten Tagen sind die Gerüste am Gebäude der 49. Grundschule gefallen und geben den Blick frei auf eine strahlende Fassade und glänzende Fenster. Kinder, Personal und Eltern sind voller Vorfreude auf den Rückzug in ihre Schule im Februar nächsten Jahres.

Frohwieser weiter:

Ich freue mich sehr, dass die 49. Grundschule ‚Bernhard August von Lindenau’ nun bald in ihr schönes saniertes Gebäude zurückkehren kann. Endlich ist ein jahrelanger Kampf erfolgreich zum Teilabschluss gekommen. Als ich 2015 Stadträtin wurde, übernahm ich die Unterstützung dieses Kampfes der Schule von SPD-Stadtrat Albrecht Pallas. Mehrfach stand die Schule vor der Sanierung. Immer wieder erhielten wir die Auskunft von Schulbürgermeister Lehmann (CDU) warum es nicht geht. Kein Weg schien zu finden, das 1968 eröffnete Gebäude endlich einmal zu sanieren. Wenn es nach der CDU gegangen wäre, würde die Schule heute noch auf die Sanierung warten. Vergessen werden darf aber nicht, dass 420 Schüler/innen weiterhin eine marode Sporthalle vorfinden.”

 

 

Kontakt:

Dana Frohwieser
Bildungspolitische Sprecherin
Dana.Frohwieser@spd-fraktion-dresden.de

 

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