Eine Fachkräftestrategie für Dresden

21. Februar 2018

Die SPD-Fraktion will Aktivitäten zur Gewinnung von Fachkräften bei der Stadt bündeln

Die Herausforderungen der Fachkräftesicherung sind groß, auch in Dresden. Technischer Fortschritt und die damit einhergehenden Innovationen, sich stetig weiterentwickelnde Dienstleistungsmärkte, sowie eine vermehrt globale Arbeitsteilung führen zu einem wachsenden Bedarf an gut ausgebildeten Arbeitskräften. Doch schon heute haben die viele Dresdner Firmen Schwierigkeiten, ihre offenen Stellen zu besetzen. Besonders betroffen ist neben den technischen Berufen auch der Dienstleistungssektor.

Die SPD-Fraktion will mit dem Antrag erreichen, dass die Aktivitäten verschiedener Bereiche gebündelt werden. Darüber hinaus sollen konkrete Instrumente zur Fachkräftesicherung entstehen.

Dazu erklärt die wirtschaftspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Kristin Sturm:

Es reicht nicht aus, ein Bekenntnis zu Strategieentwicklung abzulegen, sondern es müssen Handlungen folgen. Mit diesem Antrag schaffen wir eine Stelle in der Wirtschaftsförderung, welche sich ausschließlich mit dem Thema Fachkräftestrategie beschäftigt. Am Herzen liegt mir dabei ein lokales Monitoring, das die Bedarfe abbildet und Diskussionsgrundlage ist. Dass wir Probleme in der Gastronomie, in der Pflege, bei Erziehern usw. haben, wissen wir. Aber inwieweit triften Nachfrage und Angebot wirklich auseinander? Welche Maßnahmen sind durch Koordinierung der Wirtschaftsförderung realisierbar? Welche ungenutzten Potentiale können durch Kooperationen aktiviert werden? Diese und viele andere Fragen könnten somit angegangen werden.“

 

 

Kontakt:

Kristin Sturm
Wirtschaftspolitische Sprecherin
kristin.sturm@spd-fraktion-dresden.de

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