Städtischen Klinikum – Haus Q

Peter Bartels erkundigte sich nach baulichen Maßnahmen für das Haus Q im Städtischen Klinikum Dresden in der Friedrichstadt.

Einleitung:

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

das Städtische Klinikum hat für das Haus Q in Friedrichstadt, das vor mehr als 50 Jahren als Wohnhaus für Krankenschwestern zwischen dem Katholischen Friedhof und dem Erholungspark errichtet wurde, einen Antrag auf Finanzierung dringend erforderlicher Brandschutzmaßnahmen gestellt. Die Verbesserung des Brandschutzes ist aber nur ein Teil der erforderlichen baulichen Maßnahmen für dieses Gebäude. Erforderlich sind auch Sanierungen der Fassade und der Balkone. Die Balkone dürfen bereits jetzt aufgrund der baulichen Mängel nicht mehr betreten werden. Auch für diese Maßnahmen müssten Mittel aus dem Haushalt bereitgestellt werden.

Im Gegensatz dazu wurde bereits vor Jahren von der Stadtverwaltung vorgeschlagen, das Haus Q zurückzubauen, oder zumindest in seiner Höhe zu reduzieren.

In Anbetracht dieser Überlegungen sollten finanzielle Mittel für Baumaßnahmen am Haus Q nur dann eingesetzt werden, wenn es zwischen dem Klinikum und der Stadtverwaltung eine Einigung über die weitere Nutzung des Gebäudes gibt. Bevor also für das Haus Q Mittel in den Haushalt eingestellt werden, sollten die wesentlichen Fragen zwischen der Stadtverwaltung und dem Klinikum geklärt sein. Um zu erfahren, ob dem so ist, bitte ich um die Beantwortung der nachfolgenden Punkte:

Fragen:

1. Bestehen seitens des Stadtplanungsamtes nach wie vor, die bereits vor Jahren vorgetragenen Forderungen, das Haus Q zurückbauen oder zumindest in seiner Höhe zu reduzieren?

2. Wenn ja, gibt es dann bereits ein Konzept, wie die städtebaulichen Vorstellungen der Stadt mit den Erfordernissen des Klinikums in Übereinstimmung gebracht werden?

3. Gibt es Varianten der notwendigen Planungen für eine Sanierung, Teilsanierung oder den Rückbau und Schaffung neuer Verwaltungsräume innerhalb des Klinikums?

4. Welche Kosten entstehen durch die verschiedenen Varianten?

Vielen Dank und freundliche Grüße

Peter Bartels