22. Oktober 2018: Neue Elbfähre zwischen Pieschen und dem Ostragehege

Viele Menschen in Pieschen wünschen sich seit Langem eine ortsnahe Querung der Elbe. Der Verkehrsentwicklungsplan 2025plus der Landeshauptstadt Dresden sieht eine mögliche Variante in der Wiedererrichtung der einstigen Fährverbindung, die sich bis 1995 unweit des Ballhauses Watzkes befand. Diese Idee konkurrierte lange Zeit mit dem Bau einer weiteren Brückenverbindung, die aufgrund großer städtebaulicher und naturschutzrechtlicher Probleme jedoch in den Hintergrund rückte.

Die zusätzliche Fährverbindung könnte dabei nicht nur eine wichtige Ergänzung des ÖPNVs darstellen, sondern auch die Entwicklung beiderseits der Elbe begünstigen. Vor allem die stark verdichteten Stadtteile Pieschen und Mickten, die nur begrenzte Grün- und Freiflächen haben, könnten somit an den Naturraum des Ostrageheges angebunden werden.

Um die Wiedererrichtung der Fähre zwischen dem Pieschener Winkel und der anderen Elbseite realisieren zu können, hatte die SPD-Fraktion im Dresdner Stadtrat vor nunmehr zwei Jahren mit einem Antrag den Oberbürgermeister beauftragt, umweltrechtliche Fragen zu prüfen, Nutzungspotenziale zu untersuchen sowie eine detaillierte Kostenauflistung vorzulegen.

Doch in wie weit sind die vorhandenen Planungen und Prognosen inzwischen tatsächlich präzisiert worden? Welche Kosten würden mit der Wiedererrichtung einer Fährverbindung auf die Stadt zukommen? Und stellen Wassertaxi-, Seilbahn- oder Tunnelpläne eine echte Alternative dar?

Um diese und weitere Fragen zu beantworten, lädt die SPD-Fraktion zu der Veranstaltung

„Neue Elbfähre – zwischen Pieschen und dem Ostragehege“

am Montag, den 22. Oktober 2018, um 18.00 Uhr

in das Rathaus Pieschen

ein.

Auf dem Podium begrüßt der SPD-Stadtrat, Vincent Drews, den Pieschener SPD-Stadtbezirksbeirat, Stefan Engel, sowie einen Vertreter der Dresdener Stadtverwaltung.

In Hinblick auf die Machbarkeitsstudie soll innerhalb der zweistündigen Veranstaltung vor allem über den aktuellen Untersuchungsstand zu Umweltbelangen, Hochwasserschutz, städtebaulichen Fragen und den voraussichtlichen Kosten diskutiert werden.

Der Eintritt ist fei.

 

 

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