Neubau einer Scheune im Kleinbauernmuseum Reitzendorf

ANTRAG
SPD-Fraktion

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Beschlussvorschlag:

Der Oberbürgermeister wird beauftragt,

1. vertiefende Planungen für den Neubau der Scheune im Kleinbauernmuseum anfertigen zu lassen.

2. dem Stadtrat bis zum 30. Juni 2019 einen Kosten- und Realisierungsplan zur Beschlussfassung vorzulegen, um schnellstmöglich eine Realisierung des Neubaus der Scheune zu ermöglichen.

3. die für den Neubau der Scheune im Jahr 2017 akquirierten Fördermittel durch eine anteilige Finanzierung durch die Ortschaft Schönfeld-Weißig sowie der Landeshauptstadt Dresden zu ergänzen.

Beratungsfolge:

Ältestenrat 28.01.2019 nicht öffentlich beratend
Dienstberatung des Oberbürgermeisters nicht öffentlich beratend
Ausschuss für Kultur und Tourismus (Eigenbetrieb Heinrich-Schütz-Konservatorium) nicht öffentlich 1. Lesung (federführend)
Ortschaftsrat Schönfeld-Weißig öffentlich beratend
Ausschuss für Bildung (Eigenbetrieb Kindertageseinrichtungen) nicht öffentlich beratend

 

Begründung:

Das Kleinbauernmuseum in Reitzendorf arbeitet museumspädagogisch mit Kindern und Jugendlichen. Projekte und Veranstaltungen werden zur Ergänzung des Unterrichtes angeboten und durchgeführt. In Zusammenarbeit mit der Ostsächsischen Sparkasse Dresden und Dresdener Vereinen werden Gemeinschaftsprojekt zu „Schule und Umwelt” angeboten. Alte Landwirtschaftstechniken und das Leben auf einem Bauernhof im 20. Jahrhundert werden in dem Museum kindgerecht vermittelt.

Um zukünftig Projekte in größeren Gruppen ganzjährig durchführen zu können, wird dringend eine räumliche Erweiterung benötigt. Das Museumsgebäude ist zu klein, es können immer nur kleinere Gruppen geführt werden. Im Jahr 2013 gewann das Kleinbauernmuseum den Sächsischen Museumspreis. Das erhaltene Preisgeld wurde für Planungen zum Neubau der Scheune eingesetzt. Im Jahr 2017 konnten Fördermittel akquiriert werden. Leider scheiterte dieser Neubau bisher. Der Ortschaftsrat hatte das Vorhaben abgelehnt mit der Begründung, die Stadt solle das gegenüberliegende Kulturhaus zurückkaufen und der Verein solle sich in diesem Haus integrieren. Der Oberbürgermeister hat den Rückkauf des ehemaligen Kulturhauses abgelehnt.

Momentan kommen über 2.000 Kinder jährlich in das Kleinbauernmuseum. Um den Erhalt sowie die pädagogische Qualität der Arbeit zu sichern, ist die Erweiterung durch einen Neubau dringend erforderlich.

Dana Frohwieser
SPD-Fraktion