Bremsen Parkplätze den Promenadenring aus?

22. Februar 2019

PRESSEMITTEILUNG

Anfrage gibt Auskunft zur aktuellen Parksituation in der Altstadt

Mit dem grünen Promenadenring soll in Dresden entlang der ehemaligen Stadtmauer eine Parkanlage um die Altstadt herum geschaffen werden.

Der Ostabschnitt am Pirnaischen Platz scheiterte im Bauausschuss an CDU, FDP und Bürgerfraktion am Wegfall einer Parkplatzreihe in den Planungen. Dies veranlasste die SPD-Fraktion bei diesem Thema nachzuhaken. Wie eine Anfrage von Hendrik Stalmann-Fischer, Sprecher für Stadtentwicklung, Bau und Verkehr, nun ergab, war es völlig unnötig, die weiteren Planungen aufgrund von entfallenden Parkmöglichkeiten scheitern zu lassen.

Aktuell gibt es innerhalb des „26er-Rings“ etwa 30.000 Pkw-Stellplätze, die sich in öffentlich nutzbare private, straßenbegleitende und städtische bewirtschaftete Parkmöglichkeiten unterscheiden. Dies sind 1.300 mehr als vor 20 Jahren, die hauptsächlich durch den Neubau von Tiefgaragen und Parkhäusern hinzugekommen sind.

Während die Stellplätze privater Anbieter teilweise nur zur Hälfte und nur zu Sonderereignissen wie dem Striezelmarkt vollständig ausgelastet sind, werden die städtischen und straßenbegleitenden Parkstände ausgiebig genutzt.

Hierzu erklärt Hendrik Stalmann-Fischer:

In den Tiefgaragen sind Parkplätze frei, aber wir können in den Straßen keine Bäume pflanzen, weil dadurch ein Stellplatz verloren ginge. Das ist absurd! Das Problem ist gegenwärtig nicht die Parkplatzanzahl, sondern die ungleiche Verteilung der Nutzung. Hier muss angesetzt werden, statt den Promenadenring an einer Parkplatzreihe scheitern zu lassen.

Kontakt:

Hendrik Stalmann-Fischer
Sprecher für Stadtentwicklung, Bau und Verkehr
hendrik.stalmann-fischer@spd-fraktion-dresden.de