Sanierung des Barbarossaplatzes

Kristin Sturm erkundigte sich nach dem Kopfsteinplaster auf dem Barbarossaplatz in Striesen.

Einleitung:

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

das Kopfsteinpflaster am Barbarossaplatz im Stadtteil Striesen ist eine Stolperfalle. Für Menschen mit Gehbehinderungen, Rollatoren und Rollstühlen stellt dessen Überquerung einen täglichen Kampf gegen die Widrigkeiten dar; für Radfahrerinnen und Radfahrer droht Gefahr bei Nässe. Und letztlich verstärkt das Kopfsteinpflaster den Lärm des Autoverkehrs.

Daher bitte ich Sie um die Beantwortung der folgenden Fragen:

Fragen:

1. Gibt es denkmalschutzrechtliche Bedenken gegen die Beseitigung des Kopfsteinpflasters im Stadtteil Striesen?

2. Ist in naher Zukunft geplant, am Barbarossaplatz eine Sanierung der Straße – zzgl. des Fußweges – vorzunehmen?

a. Wenn ja, sind bereits Haushaltsmittel für eine Planung und /oder Realisierung eingestellt?

b. Wurden von Seiten der Stadtverwaltung zudem Fördermittel für eine Sanierung beantragt?

c. Wenn nein, welche vorübergehenden Instandsetzungsmaßnahmen – für eine Besserung der Straßensituation – sind kurzfristig umsetzbar?

3. Ist bekannt, wie viel höher das Unfallrisiko für den Rad- und Autoverkehr auf Kopfsteinpflaster gegenüber Asphalt ist?

Vielen Dank.

Kristin Sturm