Inklusion und Digitalisierung neu gedacht: Universitätsschule startet zum Schuljahresbeginn als innovatives Bildungsprojekt

PRESSEMITTEILUNG

19. August 2019

SPD fordert zeitnahe Klärung des zukünftigen Schulstandortes

Mit dem heutigen Schuljahresbeginn 2019/20 wächst auch die Dresdner Schullandschaft weiter an. Als eine von fünf neuen Schulen startet an der Cämmerswalder Straße im Dresdner Süden die Universitätsschule heute ihren Lehrbetrieb für die Klassen 1,2,3 und 5. An der feierlichen Eröffnung nahm auch die Fraktionsvorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der SPD, Dana Frohwieser, teil:

Ob in Klassenzimmern, kleinen Gruppenräumen oder diversen Werkstätten – die Universitätsschule lädt zum individuellen Lernen und Arbeiten ein. Ich freue mich, dass wir den langen Weg gemeinsam mit der TU Dresden gegangen sind und heute die ersten 200 Schülerinnen und Schüler an diesem besonderen Ort des Lernens begrüßen dürfen. Als Schule der Zukunft lehrt sie das unendliche Wissen in der digitalen Medienwelt sensibel zu nutzen und kritisch zu hinterfragen ebenso wie physikalisches, technisches und mathematisches Grundwissen zu erarbeiten, verstehen und anzuwenden und zwar für alle – Kinder mit Handicap und solche ohne, Kinder deutscher Muttersprache wie solche aller anderen Sprachen, Kinder alleinerziehender Elternteile mit Hartz-IV-Bezug und solche von Anwaltsfamilien. Von der Arbeit dieses innovativen Bildungsprojektes können zukünftig auch alle anderen Dresdner Schulen profitieren. Für ihren Mut zu dieser modernen Schulentwicklung danke ich der TU Dresden, die das Konzept erarbeitet hat, ebenso wie dem Sächsischen Kultusministerium und der Landeshauptstadt Dresden, die dieses ermöglicht haben.

In den kommenden Jahren soll sich die Universitätsschule zu einer dreizügigen Grund- und Oberschule etablieren, deren Lehr- und Unterrichtskonzepte von der Technischen Universität unter wissenschaftlicher Evaluation erprobt werden. Doch bereits jetzt ist absehbar, dass das Schulgebäude an der Cämmerswalder Straße nicht genug Platz für zwei dreizügige Schulen bietet. Deshalb fordert die SPD-Fraktion Dresden die Verwaltung auf, zeitnah eine Vorlage mit möglichen Alternativen vorzulegen.

Frohwieser weiter:

Aufschieben gilt nicht. Wir müssen uns bereits heute Gedanken machen, wie die Universitätsschule langfristig in die Dresdner Schullandschaft integriert werden kann. Hierzu müssen die Untersuchungen für ein Erweiterungskonzept am jetzigen Standort im Dresdner Süden ebenso wie die Alternative eines Neubaus im Stadtzentrum in den kommenden Monaten dem Stadtrat vorgelegt werden.

 

Kontakt:

Dana Frohwieser
Bildungspolitische Sprecherin
Fraktionsvorsitzende
dana.frohwieser@spd-fraktion-dresden.de