Für den Schutz von bezahlbaren Wohnraum!

PRESSEMITTEILUNG
11. Oktober 2019

SPD begrüßt Vorgehen der Stadtverwaltung gegen Zweckentfremdung

In der Sächsischen Landeshauptstadt wird bezahlbarer Wohnraum immer knapper. Gleichzeitig bieten kommerzielle Übernachtungsplattformen wie Airbnb, Wimdu oder 9flats in Dresden mehr und mehr Mietwohnungen als Touristenunterkünfte an. Um den Wohnungsmarkt vor allem in den innerstädtischen Quartieren dauerhaft zu entlasten, hat der Stadtrat – auf Initiative von SPD, Grünen und Linken – den Oberbürgermeister im Sommer dieses Jahres beauftragt, sich aktiv gegen eine Zweckentfremdung von Wohnraum einzusetzen.

Vier Monate nach dem Beschluss folgte nun der erste Zwischenstand von Seiten der Verwaltung. Hierzu erklärt Vincent Drews, wohnungspolitischer Sprecher der SPD:

Es geht voran! Ich freue mich, dass die Stadtverwaltung in der Debatte um die Zweckentfremdung von Wohnraum aktiv wird und die geforderte Studie in Auftrag gegeben hat, um eine Datengrundlage zu dem sogenannten Homesharing in unserer Stadt zu erhalten. Nur so können wir das Ausmaß der Zweckentfremdung durch Ferienwohnungen näher analysieren.

Drews weiter:

Es darf nicht sein, dass Eigentümer ihren Wohnraum lieber an Tourist/innen als an Dresdner/innen vermieten. Dieser gewerblichen Umnutzung müssen wir einen Riegel vorschieben. Deshalb setzen wir uns als SPD – auch in Hinblick auf die bevorstehenden Koalitionsverhandlungen – dafür ein, dass auf Landesebene eine gesetzliche Regelung geschaffen wird. Ohne diese Regelung wird es uns als Kommune nicht möglich sein, gegen diesen Missbrauch vorzugehen.

 

Kontakt:

Vincent Drews
Sprecher für Wohnen und Soziales
vincent.drews@spd-fraktion-dresden.de