Umsetzungsstand Teilhabechancengesetz in Dresden

Vincent Drews erkundigte sich nach den bisher geförderten Arbeitsplätzen im Rahmen der neuen Förderinstrumente zur Eingliederung langzeitarbeitsloser Menschen.AF0131_19

Einleitung:

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

mit dem Teilhabechancengesetz sind zu Beginn des Jahres zwei neue Förderinstrumente zur Eingliederung langzeitarbeitsloser Menschen in den Arbeitsmarkt an den Start gegangen. Bundesweit gibt es nun erste Erhebungen, wie die neuen Förderinstrumente angenommen werden. Dabei stellt sich auch die Frage, was Kommunen zur verbesserten Annahme der Förderinstrumente beitragen können. In diesem Kontext beschäftigt sich der Stadtrat unter anderem mit der Frage, ob die Stadt selbst öffentlich geförderte Arbeitsplätze schaffen sollte. In diesem Kontext bitte ich um die Beantwortung der folgenden Fragen.

Fragen:

  1. Wie viele geförderte Arbeitsplätze nach §16e und §16i SGB II konnten bislang in Dresden initiiert werden und wie hoch ist die Förderquote mit Blick auf den gesamten Kreis der förderfähigen Personen? (Bitte nach §16e und §16i gesondert aufführen.)

2. Wie viele dieser geschaffenen Stellen wurden bereits wieder eingestellt und aus welchen Gründen?

3. Wie viele der geförderten Arbeitsplätze wurden bei privaten, kommunalen, gemeinnützigen oder Beschäftigungsträgern geschaffen? (Bitte prozentual angeben.)

4. Was sind die top 5 der Berufsgruppen/Wirtschaftszweige, in denen geförderten Arbeitsplätze geschaffen wurden?

5. Wie hoch ist der Anteil an tarifgebundenen geförderten Arbeitsplätzen?

6. Wie hoch sind die Aufwendungen für die beiden neuen Förderinstrumente und welchen Anteil haben dabei jeweils die Mittel aus dem Eingliederungstitel bzw. eingesparte Mittel aus den Leistungen für den Lebensunterhalt im Haushalt des Jobcenter Dresdens?

7. Wie hoch ist der prozentuale Anteil an den Mittel des Eingliederungstitels im Haus-halt des Jobcenters, der für die beiden neuen Förderinstrumente aufgewendet wird?

 

Vielen Dank.

Vincent Drews