SPD-Stadtratsfraktion fordert schrittweise Gestaltung des Neustädter Markts

PRESSEMITTEILUNG
06. November 2019

Die SPD-Stadtratsfraktion spricht sich für eine schrittweise Gestaltung des Neustädter Markts aus. Heute hatte der Baubürgermeister erklärt, dass der Siegerentwurf des Ideenwettbewerbs Grundlage für die weitere Gestaltung sein soll.

Dazu erklärt Stefan Engel, baupolitischer Sprecher der SPD-Stadtratsfraktion:

Der Neustädter Markt bietet ein enormes städtebauliches Potenzial. Die weitere Entwicklung darf aber keine Hauruckaktion sein, sondern muss schrittweise erfolgen. Die Bebauung auf der Südseite ist für uns dabei ein wesentliches Element. Eine kleinteilige Struktur könnte hier zu mehr Lebendigkeit führen. Wesentlicher Bestandteil ist für uns die Wiedererrichtung des Narrenhäusels als Verbindungsstück zur Dresdner Altstadt. Bei den bestehenden Gebäuden auf der Nordseite sollte vor allem eine Verbesserung des Zustands im Mittelpunkt stehen.  Eine Bebauung des Platzes mit seinem wertvollen Baumbestand lehnen wir ab. Um das Barockviertel besser mit dem Neustädter Markt zu verknüpfen, sollte aber ein Durchbruch der Rähnitzgasse erfolgen.

Engel sieht bei der Straßengestaltung am Neustädter Markt und der Großen Meißner Straße noch einigen Nachholbedarf:

Der Autoverkehr nimmt am Neustädter Markt zu viel Platz ein. In einem ersten Schritt müssen die überflüssigen Abbiegespuren entfallen. Die Reduzierung der Fahrspuren wäre wünschenswert, erfordert aber umfangreiche Verkehrsuntersuchungen. Ein Verkehrschaos nutzt niemanden. Neugewonnene Flächen sollten vor allem dem Radverkehr zugutekommen, der derzeit noch gar nicht berücksichtigt wird.

 

Kontakt:

Stefan Engel
Sprecher für Stadtentwicklung, Bau und Verkehr
stefan.engel@spd-fraktion-dresden.de