Kampf um den Südpark zahlt sich aus

PRESSEMITTEILUNG
08. November 2019

Chance für ausgewogene Stadtentwicklung in Plauen endlich greifbar

Seit Jahren kämpft die SPD dafür, den Südpark als Natur- und Erholungsgebiet zu entwickeln. Für eine nachhaltige Stadtentwicklung standen dabei nicht nur der Erhalt des Areals als grüne Freifläche, sondern auch ein geordnetes Wachstum der TU Dresden im Vordergrund. Nach Jahren des Stillstandes und der Blockade von Seiten anderer Fraktionen kommt nun endlich Bewegung in die Umsetzung.

Die Gremien des Stadtrates beschäftigen sich aktuell mit dem Bebauungsplan (Nr. 40) zum Südpark, der eine „langfristige Sicherung und Weiterentwicklung der Grün- und Freiflächen zwischen der Kohlenstraße im Süden und der Nöthnitzer Straße im Norden zu einem Grünzug mit Naherholungsfunktion“ (V0006/19) vorsieht. Ende November soll der Beschluss im Bauausschuss erfolge, am kommenden Dienstag (12.11.) berät der Stadtbezirksbeirat Plauen in öffentlicher Sitzung – ab 17:30 Uhr im Rathaus Plauen. Vorausgegangen war eine Planungswerkstatt unter Beteiligung der Bürgerschaft, deren Ergebnisse in den aktuellen B-Plan einflossen.

Dana Frohwieser, SPD-Fraktionsvorsitzende & Stadtbezirksbeirätin der SPD für Plauen erklärt:

Die Ausdauer der SPD zahlt sich endlich aus. Der Südpark kommt und mit ihm die ideale Ergänzung zur baulichen TU-Erweiterung. In den kommenden Jahren kann nun endlich Stück für Stück ein neues Grünareal für den Dresdner Süden geschaffen werden. Es freut mich, dass viele Anregungen der Bürgerinnen und Bürger aufgenommen wurden. Neben Grün- und Freiflächen wird auch endlich etwas gegen den Mangel an Sportflächen im Stadtbezirk Plauen getan.

Die Idee des Südparks reicht bis in die Wendezeit zurück. Bereits 1990 hatte die „Stadtverordnetenversammlung“ einen Aufstellungsbeschluss zur Gestaltung des Areals gefasst – die Entwicklung zu einem Landschaftspark blieb jedoch aus. 2014 griff die SPD-Fraktion das Thema eines Stadtparkes zwischen der Nöthnitzer- und Kohlenstraße wieder auf – scheiterte mit ihrem Antrag „Wiederaufnahme der Planungen für einen „Süd-Park„“ (A0863/14) jedoch im Bauausschuss an den Gegenstimmen von CDU, FDP und Bürgerfraktion. Doch das Thema um die Gestaltung einer großräumigen Grünverbindung geriet nicht erneut in Vergessenheit. Zwei Jahre später folgte der Rahmenplan, der das Zusammenspiel der Bebauungspläne Campusentwicklung (Nr. 393) und Südpark (Nr. 40) regelt.

Albrecht Pallas, SPD-Landtagsabgeordneter für den Dresdner Süden und ehemaliger Stadtrat der SPD ergänzt:

Die SPD hat die Idee einer „grünen Lunge“ für den Dresdner Süden nie aus dem Blick verloren. Ich freue mich, dass wir nach jahrelangen Diskussionen nun so weit gekommen sind. Die Wiederaufnahme des Projekts Südpark wurde 2014 noch durch CDU und FDP blockiert.

Stefan Engel, umweltpolitischer Sprecher der SPD-Stadtratsfraktion abschließend:

Der Aufbau eines schlüssigen Wegenetzes ist der erste Schritt für die Erschließung des 36,5 ha großen Plangebietes. Für eine intensive Nutzung müssen in den kommenden Jahren aber auch Radverkehrsverbindungen ausgebaut und weitere Elemente wie z.B. ein Spielplatz ergänzt werden. Das Augenmerk muss dann vor allem darauf liegen, diese mit den vorhandenen Potentialen sinnvoll zu verbinden und weiterzuentwickeln. Hierbei müssen sich die Bürgerinnen und Bürger auch zukünftig beteiligen können. Die SPD wird bei der Schaffung von zusätzlichem Stadtgrün weiter dranbleiben.

 

Kontakt:

Dana Frohwieser
Fraktionsvorsitzende
dana.frohwieser@spd-fraktion-dresden.de

 

 

Stefan Engel
Sprecher für Umwelt, Stadtentwicklung und Verkehr
stefan.engel@spd-fraktion-dresden.de

 

 

Albrecht Pallas
Abgeordneter der SPD im Sächsischen Landtag
info@suedpol-dresden.de