Verkehrsunfall auf der Reicker Straße – Radverkehrskonzept schneller umsetzen!

PRESSEMITTEILUNG
13. Januar 2020

Nach dem tragischen Verkehrsunfall auf der Reicker Straße, bei dem eine Radfahrerin ums Leben kam, fordert die SPD-Stadtratsfraktion eine zügigere Umsetzung des Dresdner Radverkehrskonzepts. Insbesondere Gefahrenstellen sollten schneller entschärft werden. Zudem fordert die SPD-Fraktion eine intensivere Kontrolle von Tempoverstößen.

Dazu erklärt Stefan Engel, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Stadtratsfraktion:

Solche Unfälle sind das Ergebnis aus groben Verkehrsverstößen und einer vollkommen unzureichenden Radinfrastruktur. Wenn einzelne Autofahrer*innen den Tod anderer Verkehrsteilnehmer*innen billigend in Kauf nehmen, darf die Öffentlichkeit nicht tatenlos zusehen. Polizei und Ordnungsamt sollten ihre Kontrollen deutlich ausweiten. Insbesondere bei Tempoverstößen ist die Gefahr zu gering, wirklich erwischt zu werden. Der laufende Stellenzuwachs bei der Polizei muss auch bei der Verkehrsüberwachung ankommen. Auch zusätzliche stationäre Blitzer können eine Maßnahme sein.

Engel weiterhin:

„Das vom Stadtrat beschlossene Radverkehrskonzept muss endlich konsequent umgesetzt werden. Seit dem Beschluss im März 2017 sind schon fast drei Jahre vergangen. Wir haben kein Erkenntnis- sondern ein Umsetzungsproblem. Auch die Reicker Straße ist in Priorität 1 einsortiert, trotzdem hat sich bis zum heutigen Tag nichts getan. Ich erwarte von der Stadtverwaltung klare Aussagen, wie wir zu einer schnelleren Beseitigung von Gefahrenstellen kommen. Jeder weitere Unfall sorgt dafür, dass sich Menschen nicht trauen auf das Rad umzusteigen.“

 

Kontakt:

Stefan Engel
Sprecher für Stadtentwicklung, Bau, Verkehr und Liegenschaften
stefan.engel@spd-fraktion-dresden.de