Wiederaufbau des Narrenhäusels: Bauausschuss beendet Hängepartie

PRESSEMITTEILUNG
12. März 2020

Am Mittwochabend hat der Bauausschuss des Dresdner Stadtrats das monatelange Ringen um den Wiederaufbau des Narrenhäusels beendet. Die Stadträtinnen und Stadträte sprachen sich mehrheitlich für einen Entwurf des Dresdner Architekten Martin Trux aus. Die Fassadengestaltung knüpft an die Zeit des Hofnarren Fröhlich im 18. Jahrhundert an und soll rund um das komplette Gebäude geführt werden. Initiiert wurde der Wiederaufbau des Narrenhäusels durch einen im März 2016 beschlossenen Antrag der SPD-Stadtratsfraktion. Bauherr ist der Dresdner Bauunternehmer Frank Wießner, der das Gebäude der Stadt Dresden nach 60 Jahren kostenfrei übergeben möchte.

Dazu erklärt Stefan Engel, baupolitischer Sprecher der SPD-Stadtratsfraktion:

Endlich hat die monatelange Hängepartei ein Ende. Der Bauausschuss hat eine Grundsatzentscheidung getroffen, die dem Bauherrn Planungssicherheit gibt. Es wäre fahrlässig, jetzt noch weitere Steine in den Weg zu legen. Der 2016 vom Stadtrat beschlossene SPD-Antrag wird nun hoffentlich sichtbare Früchte tragen. Mit dem Narrenhäusel erhält die Neustädter Elbseite nicht nur ein wertvolles Kleinod, sondern auch ein touristisches Highlight. Die umlaufende Fassadengestaltung passt auch zur zurückhaltenden Bebauung des Königsufers im Ergebnis des Ideenwettbewerbs. Das leichte Hereinrücken in die Augustusbrücke macht das Gebäude im Stadtraum noch erlebbarer. Das Narrenhäusel ist der Auftakt zu einem sich verändernden Neustädter Markt, in dem verschiedenste Zeitepochen ihren Platz haben werden.

 

Kontakt:

Stefan Engel
Sprecher für Stadtentwicklung, Verkehr und Bau
stefan.engel@spd-fraktion-dresden.de