SPD-Fraktion fordert nach BRN-Absage Maßnahmen zur Unterstützung der Veranstalter und lokalen Händler

PRESSEMITTEILUNG
17. April 2020

Die Corona-Krise hat Deutschland und auch Dresden weiterhin fest im Griff. Infolge der Anpassung der Schutzmaßnahmen durch Land und Bund steht nun fest, dass das Stadtteilfest „Bunte Republik Neustadt“ (BRN) nicht zum geplanten Termin diesen Sommer stattfinden kann.

Um Künstler*innen und Veranstalter*innen in dieser Situation zu unterstützen, fordert die SPD-Fraktion einen Maßnahmeplan, um diesen Branchen in der gegenwärtigen Situation zu helfen.

Hierzu erklärt der Neustädter Stadtrat der SPD, Vincent Drews:

Eine Absage der BRN in der bisherigen Form ist nachvollziehbar und richtig. Trotzdem trägt die Absage dazu bei, dass die Corona-Krise die heimische Wirtschaft mit großer Härte trifft. In der Dresdner Neustadt kämpfen vor allem Gastronomen und Kulturschaffende aktuell mit Umsatzrückgängen. Wie erfolgreich solidarische Hilfen in Zeiten von Corona sind, zeigen verschiedene Spendenaktionen beispielsweise für Künstler*innen, Selbständige und Spielstätten allein in der Neustadt. Doch sie reichen bei Weitem nicht aus, um die finanziellen Umsatzeinbußen und Auftragsverluste abzuwenden. Mit der Absage der diesjährigen BRN fällt zudem einer der kulturellen Höhepunkte der sonst so lebendigen Neustadt weg. Die Auswirkungen für Künstler*innen, Veranstalter*innen, und Gewerbetreibende sind verheerend.

Drews weiter:

Wir dürfen diese Menschen aber keinesfalls aus dem Blick verlieren. Es geht um bedrohte Existenzen. Deswegen braucht es weiter Unterstützung für die lokale Wirtschaft und wir sollten über eine digitale BRN nachdenken, die es Künstler*innen dennoch ermöglicht aufzutreten und ihre Existenz zu sichern.

 

Kontakt:

Vincent Drews
Stadtrat für den Stadtbezirk Neustadt
vincent.drews@spd-fraktion-dresden.de