Planungssicherheit für sozialen Wohnungsbau

PRESSEMITTEILUNG
12. Mai 2020

Planungssicherheit für sozialen Wohnungsbau

Der Freistaat Sachsen fördert den sozialen Wohnungsbau in der Landeshauptstadt in diesem Jahr mit 16 Millionen Euro. Damit hat die städtische Wohnungsgesellschaft WiD bei der Antragsstellung für Bauvorhaben nun Planungssicherheit. Zu der finanziellen Zuwendung erklärt Vincent Drews, Sprecher für Wohnen und Soziales der SPD-Fraktion:

Dresden baut endlich wieder eigene Wohnungen. Damit leisten wir als Kommune einen wichtigen Beitrag, um die Wohnungswende in Dresden einzuleiten. Die Zuwendungen vom Freistaat sind diesbezüglich eine willkommene Unterstützung. Der Bau von Sozialwohnungen ist eine Kernaufgabe, um ausreichend Wohnraum für Menschen mit geringem Einkommen zu schaffen. Angesichts der steigenden Mieten ist dieser – auch in Dresden – nötiger denn je.

Bereits seit 2017 wird die Errichtung von mietpreis- und belegungsgebundenen Wohnraum vom Land Sachsen in den Städten Dresden und Leipzig unterstützt. Statt der bisher je 20 Millionen Euro fällt die Zuwendung dieses Jahr jedoch geringer aus.

Drews weiter:

Mit Hilfe der Landesförderung der vergangenen Jahre konnte bereits das erste kommunale Neubauprojekt mit 22 Wohnungen an der Ulmenstraße in Leuben fertiggestellt werden. Weitere bezugsbereite Objekte werden zeitnah folgen. Unser Ziel bleibt, den sozialen Wohnungsbau vorrangig in Stadtteilen anzusiedeln, in denen es immer weniger bezahlbaren Wohnraum gibt, um eine gute Durchmischung der Stadt sicherzustellen. Dafür brauchen wir als Kommune jedoch auch weiterhin eine finanzielle Planungssicherheit. Dass die Förderung des Sozialwohnungsbaus vom Land in diesem Jahr geringer ausfällt, ist schade. Denn auch mit den Zuweisungen in Millionenhöhe hinkt der soziale Wohnungsbau dem Bedarf noch immer hinterher. Daher hoffe ich, dass die Fördergelder für die nötige Schaffung von bezahlbarem Wohnraum zukünftig wieder höher ausfallen, als in diesem Jahr.

Die Zahl der Haushalte, die Schwierigkeiten haben, eine bezahlbare Wohnung zu finden, steigt. Das gilt nicht nur für einkommensschwache Haushalte, sondern auch für Familien, ältere Bürgerinnen und Bürger sowie Menschen mit Behinderungen. Daher hatte sich die SPD-Fraktion im Dresdner Stadtrat für die Gründung einer kommunalen Wohnungsgesellschaft eingesetzt, um bedarfsgerechten Wohnraum nicht nur zu erhalten, sondern vor allem weiter auszubauen.

 

Kontakt:

Vincent Drews
Sprecher für Soziales und Wohnen
vincent.drews@spd-fraktion-dresden.de