WiD wirkt.

GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG
SPD-Fraktion Dresden & SPD Dresden

Dresden, den 25. Juni 2020

„Wohnen in Dresden“ stellt erste kommunale Wohnungen in Leuben fertig

An der Ulmenstraße in Leuben hat die kommunale Wohnungsbaugesellschaft WiD (Wohnen in Dresden) ihre ersten 22 Wohneinheiten fertiggestellt. Ab Juli sollen dort die ersten Mieter*innen einziehen. 2017 wurde die WiD mit den Stimmen von SPD, GRÜNEN und LINKEN gegründet. Zuvor hatte eine damals Schwarz-Gelbe Ratsmehrheit den Vorgänger des kommunalen Wohnungsbauunternehmens (Woba) verkauft. Der heutige Termin begleitet einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu einem sozialeren und  gerechteren Wohnungsmarkt.

Dazu erklärt Vincent Drews, wohnungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion:

Der heutige Tag ist ein großer Erfolg und zeigt: Die WiD wirkt. Kommunaler Wohnungsraum ist wichtig für eine Stadt wie Dresden, die stetig wächst und in der Mieten immer teurer werden. Beim Thema Wohnen versagt der Markt und es ist Aufgabe des Staates für alle Menschen bezahlbaren Wohnraum zu sichern. Mit der Gründung der WiD haben wir deshalb vor drei Jahren einen der fatalsten Fehler unter Schwarz-Gelb korrigiert.

Und weiter:

Wir dürfen jetzt nicht lockerlassen. Bezahlbarer Wohnraum, der auf die Bedürfnisse von Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen eingeht, muss weiterhin ausgebaut werden. Dafür sorgt die WiD mit Nachdruck. Und die SPD-Fraktion wird sich auch weiterhin mit allen notwendigen Mitteln dafür einsetzen, dass der WiD weitere Objekte und Grundstücksflächen zukommen, damit sie wachsen und ihrem Auftrag nachkommen kann.

Albrecht Pallas, Vorsitzender der SPD Dresden, ergänzt:

Wohnen darf kein Luxus sein. Es ist offensichtlich, dass wir in den Großstädten deutlich mehr bezahlbaren Wohnraum brauchen. Dabei denke ich nicht nur an Wohnungen für die Menschen, die Wohngeld bekommen. Ich denke vor allem auch an Menschen mit mittleren oder geringen Einkommen und an Familien mit Kindern. Das Ziel muss sein, dass niemand mehr als ein Drittel sein Einkommens für die Miete ausgeben muss. Als Dresdner weiß ich, welcher Schaden entsteht, wenn kommunales Wohneigentum komplett verkauft wird. Daher freue ich mich, dass die WiD heute die ersten 22 kommunalen Wohnungen freigibt und hoffe, dass bald weitere folgen.

 

Kontakt:

Vincent Drews
Sprecher für Wohnen und Soziales
vincent.drews@spd-fraktion-dresden.de