Flagge zeigen für die „Queer Community“ in Dresden

PRESSEMITTEILUNG

Dresden, den 05. September 2020

Zum nachgeholten Christopher Street Day (CSD) weht heute zum ersten Mal offiziell die Regenbogenflagge am Rathaus Dresden. Dieser historische Moment wurde durch die Fraktionen SPD-Fraktion, Die LINKE und BÜNDNIS 90/ Die Grünen und ermöglicht. Seit einem Jahrzehnt hatten die genannten regelmäßig entsprechende Anträge eingereicht, der mal mit Hinweis auf Bauarbeiten, mal mit der konkurrierenden sächsischen Flaggenordnung abgelehnt wurde. Erst in seiner letzten Sitzung vor den Sommerferien hatte der Stadtrat schließlich beschlossen, die Regenborgenflagge zum CSD und zum Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Trans*feindlichkeit (IDAHOBIT) vor dem Rathaus zu hissen.

Dazu erklärt Dana Frohwieser, Fraktionsvorsitzende der SPD-Fraktion:

Es ist traurig, wie lange der Kampf nur um dieses wichtige Symbol dauerte. International – mit Blick auf unsere angrenzenden Nachbarländer – sehen wir, wie wichtig die Regenbogenflagge als Zeichen der Solidarität ist. Aber ich freue mich darüber, dass der nächste Schritt zur guten Gesellschaft für alle endlich gemacht ist.

Richard Kaniewski, gleichstellungspolitischer Sprecher fügt hinzu:

Dresden zeigt endlich offiziell Flagge! Der Regenbogen ist in der Mitte der Landeshauptstadt angekommen. Es hat sich gelohnt beharrlich zu bleiben und dafür zu kämpfen. Der heutige Tag symbolisiert einen wichtigen Schritt hin zu mehr Gleichberechtigung und Toleranz in unserer Stadtgesellschaft. Er ist ein deutliches Signal gegen Homo- und Transphobie. Aber, es darf nicht nur bei symbolischen – obschon sehr wichtigen – Akten bleiben. Wir werden uns auch weiterhin für die queere Community in Dresden einsetzen!

Kontakt:

Dana Frohwieser
Fraktionsvorsitzende
dana.frohwieser@spd-fraktion-dresden.de

 

 

Richard Kaniewski
Gleichstellungspolitischer Sprecher
Richard.kaniewski@spd-fraktion-dresden.de