Ein Signal für Frieden – Dresden tritt weltweitem Bündnis zur Ächtung von Atomwaffen bei

PRESSEMITTEILUNG

Dresden, den 21. September 2020

Der 21. September ist der Internationale Tag des Friedens. Am heutigen Tag tritt die Landeshauptstadt Dresden dem Bündnis ICAN (International Campaign to Abolish Nuclear Weapons) bei. Hierbei handelt es sich um ein weltweites Bündnis, welches Atomwaffen ächtet und sich für die Abschaffung selbiger engagiert. Die SPD-Fraktion Dresden begrüßt diesen Schritt.

Dazu erklärt Richard Kaniewski, Sprecher für Ordnung und Sicherheit der SPD-Fraktion Dresden:

Heute erklären 56 ehemalige Staatschefs und Minister*innen aus 20 NATO-Staaten ihre Forderung einer Kehrtwende in der Atomwaffenpolitik ihrer Länder. Statt weiter die Arsenale zu modernisieren, müssen wir endlich in eine wirklich atomwaffenfreie Welt gehen. Hunderttausende Tote von Hiroshima und Nagasaki können nichts anderes lehren. Seit dieser Zeit wurde und wird die Atombombe in West wie Ost als militärisches Abschreckungsmittel genutzt, deren Vernichtungspotential enormes Ausmaß besitzt. Auch heute, dreißig Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs ist die Gefahr der Vernichtung weiterhin sehr real.

 Der Beitritt Dresdens zur ICAN markiert einen wichtigen Schritt. Mit der Unterzeichnung sind nunmehr alle deutschen Landeshauptstädte Unterstützerinnen der Kampagne.

 Dazu Kaniewski weiter:

 Das ist ein starkes Signal. Kriege und bewaffnete Konflikte dürfen keine Mittel der Auseinandersetzung sein. Leider müssen wir feststellen, dass dem nicht so ist. So wurden alleine im Jahr 2019 weltweit 27 bewaffnete Konflikte bzw. Kriege registriert. Gerade Dresden sollte hier zukünftig mit mehr Mut vorangehen. Mit der Ächtung von Atomwaffen setzen die Engagierten ein wichtiges Signal – ein Signal für Frieden, für gewaltlose Konfliktbewältigung und Völkerverständigung.

 

Kontakt:

Richard Kaniewski
Sprecher für Ordnung und Sicherheit
Richard.kaniewski@spd-fraktion-dresden.de