Beleuchtung Hubertusstraße

Stefan Engel erkundigte sich nach der Beleuchtung an der Hubertusstraße

Einleitung:

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

die Hubertusstraße nördlich des Hubertusplatzes im Stadtbezirk Pieschen ist mit ihrer alten viergeschossigen Bebauung sowohl bei Familien mit Kindern als auch bei älteren Menschen eine beliebte und zugleich verdichtete Wohngegend. Für die Bewohnerinnen und Bewohner ist dabei vor allem der Fußweg zum Hubertusplatz mit den dort vorhandenen Einkaufsmöglichkeiten und ÖPNV-Verbindungen besonders wichtig.
Insbesondere in den Wintermonaten und zu Nachtstunden wird allerdings deutlich, dass die Beleuchtung der Fußwege auf der Hubertusstraße dieser Bedeutung nicht gerecht wird. Zum einen sind auf dem westlichen Fußweg im Bereich einer Kleingartenanlage (gegenüber der Hausnummern 40 bis 46b) auf einer Länge von über 170 Metern gar keine Straßenlampen vorhanden. Zum anderen leuchten die bestehenden Gaslaternen den Fußwegbereich generell nur sehr unzureichend aus. Diese mangelhafte Beleuchtung beeinflusst sowohl die Verkehrssicherheit als auch das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung negativ. Entsprechende Bürgerbeschwerden haben auch mich als Stadtrat erreicht.
In diesem Zusammenhang bitte ich um die Beantwortung folgender Fragen:

Fragen:

  1. Sind seitens der Stadtverwaltung Verbesserungen an der Beleuchtung der Hubertusstraße geplant (z.B. durch Wiederinbetriebnahme des vierten Brenners in jeder Laterne) oder wären diese mit entsprechenden Mitteln zumindest denkbar?
  2. Wäre eine Elektrifizierung der Gaslaternen im Hinblick auf den Status als Erhaltungsgebiet für Gasbeleuchtung durchführbar?
  3. Mit welchen Kosten wäre die Schaffung von Straßenlampen (z.B. als elektrifizierte Gaslaternen-Repliken) im Bereich der Kleingartenanlage verbunden?
  4. Wäre eine generelle Verdichtung des Lampen-Abstandes auf der Hubertusstraße technisch machbar und mit welchen Kosten wäre diese verbunden?
  5. Wäre zur Durchführung von entsprechenden Maßnahmen eine (Co-)Finanzierung aus Mitteln des Stadtbezirksbeirats denkbar?

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen
Stefan Engel