Einbürgerungen in der Landeshauptstadt Dresden

Vincent Drews erkundigte sich nach den Einbürgerungen in der Landeshauptstadt Dresden.

Einleitung:

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

im Kontext der Migrationsbewegung und dem längerfristigen Aufenthalt von ausländischen Staatsbürger*innen in Dresden stellt sich ja auch die Frage nach der Perspektive für diese Menschen. Eine Perspektive kann eine zukünftige Einbürgerung sein. Damit bekämen die Menschen die Möglichkeit einer vollen Partizipation in unserem gesellschaftlichen System, könnten sich mit ihrer (neuen) Heimat stärker identifizieren und ihnen würde viel bürokratischer Aufwand bspw. bei der Suche nach einen Job, einer Wohnung oder bspw. bei der Krankenkasse abgenommen. Dazu bitte ich Sie um Beantwortung der folgenden Fragen:

Fragen:

  1. Wie viele Einbürgerungen hat es pro Jahr in den vergangenen fünf Jahren in der Landeshauptstadt Dresden gegeben?
  2. Wie hat die Landeshauptstadt Dresden in den letzten Jahren in ihrer Öffentlichkeitsarbeit oder in Kontakt- und Beratungsstellen auf die Möglichkeiten und Voraussetzungen einer Einbürgerung hingewiesen und welche Erfahrungen wurden gemacht, bzw. wie werden die vergangenen Initiativen bewertet?
  3. Gibt es in der Stadtverwaltung Ideen oder Planungen, wie für die Möglichkeit einer Einbürgerung stärker geworben werden kann?
  4. Wie hoch wären schätzungsweise der Aufwand und die Kosten, alle in Dresden gemeldeten Ausländer*innen, die die Voraussetzungen erfüllen (Aufenthaltsdauer und Niederlassungserlaubnis), mit einem Brief auf die Möglichkeit und das Verfahren zur Einbürgerung hinzuweisen?
  5. Wie viele Menschen erfüllen in der Landeshauptstadt Dresden die in Frage 4 genannten Voraussetzungen und kämen für eine solche Initiative in Frage?

Mit bestem Dank und freundlichen Grüßen
Vincent Drews