Klimacheck darf kein Papiertiger werden!

PRESSEMITTEILUNG
Dresden, den 31. Mai 2021

Am heutigen Montag (31.5.) hat die Dresdner Stadtverwaltung angekündigt, bei Vorlagen zu Bau-, Verkehrs- und Energieversorgungsvorhaben zukünftig eine „Klimawirkungsprüfung“ durchzuführen, um die zu erwartenden Folgen auf den Klimaschutz konkret auszuweisen. Diese Vorgehensweise basiert auf einem Stadtratsbeschluss aus dem Frühjahr 2020, in dem Dresden den Klimaschutz zur Aufgabe höchster Priorität erklärt hat. Die ersten Vorlagen mit einer entsprechenden Einschätzung in sechs verschiedenen Stufen sollen nach den Sommerferien erarbeitet werden.

Dazu erklärt Stefan Engel, umwelt- und energiepolitischer Sprecher der SPD-Fraktion:

Endlich wird dieser wichtige Stadtratsbeschluss auch konkret untersetzt. Bei der Bekämpfung des Klimawandels müssen viele Bereiche einen Beitrag leisten. Gerade bei Bau- und Verkehrsthemen muss der Klimaschutz stärker mitgedacht werden. Der Klimacheck darf aber kein Papiertiger werden. Daraus müssen auch konkrete Verbesserungen bei der Erarbeitung entsprechender Vorlagen folgen. Dabei darf aber nicht nur auf Einsparungen z.B. beim Energieverbrauch geschaut werden. Auch der nachhaltige Einsatz von Rohstoffen und die graue Energie müssen berücksichtigt werden. Alle Fraktionen des Stadtrats sind gut beraten, den Klimacheck in Zukunft ernst zu nehmen.

Pressemitteilung der Stadtverwaltung: https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2021/05/pm_081.php

Kontakt:

Stefan Engel
Sprecher für Umwelt und Energie
stefan.engel@spd-fraktion-dresden.de