Konfliktsituation Laubegaster Ufer

Kristin Sturm erkundigte sich nach einer verkehrlichen Konfliktsituation am Laubegaster Ufer.

Einleitung:

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

vor zehn Jahren hat der Stadtrat beschlossen zu prüfen, „ob und wie der Verkehr in Laubegast am Laubegaster Ufer zwischen Altlaubegast und Klausenburger Straße sowie in der Fährstraße beruhigt werden kann“ (A0297/10). Zudem sollte ein entsprechendes Parkraumbewirtschaftungskonzept für den genannten Bereich entwickelt werden. In der Zwischenzeit wurden Verkehrsberuhigungsmaßnahmen mittels einer Erweiterung der Tempo-30-Zone sowie einer Anpassung der Beschilderung realisiert.

Jedoch steht die Entwicklung eines Parkraumbewirtschaftungskonzeptes noch immer aus. In der Beschlusskontrolle vom 11. Januar 2018 war zu lesen, dass das Stadtplanungsamt „den Prüfauftrag als Aufgabenstellung für eine Diplomarbeit“ vergeben möchte. Bislang jedoch ohne Erfolg. Die Kompliziertheit der örtlichen Situation (Elberadweg, Fußwegbreite unter 2,50 m, beidseitiger Richtungsverkehr mit Parkmöglichkeiten) und die damit verbundene Überlagerung der Nutzerinteressen bedingen jedoch ein zeitnahes Handeln.

Hierzu bitte ich um die Beantwortung der folgenden Fragen:

Fragen:

  1. Sind die in der Beschlusskontrolle vom 12.02.2021 erwähnten Analysen im Ist-Zustand im Rahmen der Lehrveranstaltung Verkehrsraumgestaltung an der TU Dresden in der Zwischenzeit erfolgt?
  2. Wenn ja, liegen dem Stadtplanungsamt hierzu bereits erste Ergebnisse vor?
  3. Vor allem der Kreuzungsbereich Ecke Fährstraße/Laubegaster Ufer ist für die verschiedenen Verkehrsteilnehmer:innen schwer einsehbar. Kam es in den vergangenen
    Jahren an dieser Stelle bereits zu Unfällen?
  4. Gibt es seitens der Stadtverwaltung eine Interimslösung, um die gegenwärtige Verkehrssituation am Laubegaster Ufer zu entschärfen, z.B. durch einseitige Parkmöglichkeiten?

Vielen Dank.
Kristin Sturm