Radverkehr Hansastraße/ Eisenbahnstraße

Stefan Engel erkundigte sich nach der Konfliktsituation im Radverkehr auf der Hansastraße und Eisenbahnstraße.

Einleitung:

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

der Bahnhof Neustadt ist für den Radverkehr in Dresden ein zentrales Ziel. Durch Bürgerinnen und Bürger wurde ich vor kurzem allerdings auf eine Gefahrenstelle im Umfeld aufmerksam gemacht. Am Knoten Hansastraße/ Eisenbahnstraße erhalten der Radverkehr in stadteinwärtige Richtung und der rechtsabbiegende Autoverkehr von der Hansastraße in die Eisenbahnstraße zum Teil gleichzeitig Grün. Im Bereich der Kreuzung von Radweg und Fahrbahn kommt es folglich recht häufig zu Konflikten. Eine Notwendigkeit für eine solche Ampelschaltung ist auf den ersten Blick nicht erkennbar, da die separate Rechtsabbiegespur ja eine vom Geradeausverkehr getrennte Schaltung eigentlich erlauben sollte. Zudem wird der Rechtsabbieger nur noch mäßig genutzt, da recht viele Autos direkt von der Hansastraße rechts in die Antonstraße einbiegen und die Eisenbahnstraße nicht mehr nutzen.

Ich bitte in diesem Zusammenhang um die Beantwortung folgender Fragen:

Fragen:

  1. Sind der Stadtverwaltung Konflikte bzw. Unfälle an der beschriebenen Stelle bekannt?
  2. Wie schätzt die Stadtverwaltung die Verkehrssicherheit der derzeit vorhandenen baulichen Lösung bzw. der vorhandenen Ampelschaltung ein?
  3. Ist im Zuge des vorgesehenen Umbaus der Eisenbahnunterführung Hansastraße (V2016/17) eine Beseitigung der beschriebenen Gefahrenstelle durch bauliche oder verkehrsorganisatorische Mittel vorgesehen?
  4. Plant die Stadtverwaltung kurzfristige Maßnahmen, um diese Gefahrenstelle zu entschärfen?

Mit freundlichen Grüßen
Stefan Engel