Baumfällungen in der Radeberger Vorstadt

Stefan Engel stellte eine Anfrage zu Baumfällungen in der Radeberger Vorstadt bei der Verwaltung.

Einleitung:

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

in den vergangenen Tagen erreichten uns als Stadtratsfraktion mehrere Anfragen von Bürgerinnen und Bürger bezüglich der Rodung eines Baumbestands auf ca. 100 Metern im verlängerten Holunderweg in der Radeberger Vorstadt. Im Areal zwischen Stauffenbergallee, Radeberger Straße, dem Gelände der Landesuntersuchungsanstalt und Holunderweg befindet sich bisher ein durchgängiger Baumbestand, der im beschriebenen Gelände vorrangig mit Robinien, Eichen und Ahorn bewachsen ist. Ich bitte in diesem Zusammenhang um die Beantwortung folgender Fragen:

Fragen:

  1. Handelt es sich beim Baumbestand zwischen Stauffenbergallee, Holunderweg, Landes-Untersuchungsanstalt und Radeberger Straße (siehe Darstellung im Flächennutzungsplan) um Wald im Sinne des sächsischen Waldgesetzes?
  2. Liegen der Stadtverwaltung Erkenntnisse über die Gründe für Baumfällungen im Bereich des Holunderwegs vor?
  3. Wurde ein Fällantrag gestellt, und wenn ja, welchen Umfang umfasste der Antrag für die geplante Fällung?
  4. Sind der Stadtverwaltung – z .B. dem Stadtplanungsamt oder der unteren Forstbehörde – Planungen zur teilweisen Umnutzung oder Rodung dieses Waldgebiets bekannt?
  5. Wurde der Stadt das Grundstück zum Verkauf angeboten oder plant die Stadtverwaltung einen Ankauf?
  6. Verfügt die Stadtverwaltung mit Blick auf die ausgesprochenen Kündigungen von Parzellen über Informationen zum Fortbestand der Kleingärten im Bereich des Holunderweg e. V.?

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen
Stefan Engel