Städtekoalition gegen Rassismus

Vncent Drews stellte einige Nachfragen zum 10-Punkte-Aktionsplan im Rahmen der Städtekoalition gegen Rassismus.

Einleitung:

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

im Schreiben vom 11. August 2020 (Auftrag auf Information nach § 28 Abs 5 Satz 1 SächsGemO) informierten Sie die Stadträt*innen über die Städtekoalition gegen Rassismus. Im Abschnitt 3 des Schreibens erläutern Sie die Maßnahmen zur Umsetzung des 10-Punkte-Aktionsplanes. In diesem Zusammenhang bitte ich um die Beantwortung der folgenden Fragen.

Fragen:

  1. Unter 3A ist in dem oben genannten Schreiben die Rede von verschiedenen Angeboten durch die Integrations- und Ausländerbeauftragte sowie Veranstaltungen des LHP, die zur Sensibilisierung der Beschäftigten der Stadtverwaltung durchgeführt wurden.
    a. Wie viele Angebote gab es in diesem Rahmen und wie viele Beschäftigte der Landeshauptstadt haben daran teilgenommen?
    b. Auf welchem Wege wurden die Beschäftigten über die Angebote informiert?
  2. Ebenfalls in 3A erwähnen Sie den jährlichen Fachtag zu einem Themenschwerpunkt aus den Bereichen Integration, Diversität bzw. Antidiskriminierung.
    a. Wird dieser jedes Jahr von denselben Akteur*innen (und von welchen) durchgeführt oder wechseln diese?
  3. Unter 3C berichten Sie von „Empowermentworkshops für Menschen mit Rassismuserfahrungen“.
    a. Wie viele Workshops dieser Art haben bisher stattgefunden?
    b. Welchen zeitlichen Umfang hatten die Workshops und wie viele Teilnehmende hatten diese jeweils?
    c. Sind aktuell weitere Workshops geplant?
  4. Unter 3E listen Sie Schulungen für Angestellte der Stadtverwaltung und der kommunalen Eigenbetriebe In den Themenfeldern Interkulturelle Kompetenz, Diskriminierung, etc.
    a. Inwiefern unterscheiden sich diese Angebote zu den in Frage 1) genannten Angeboten?
    b. Wie viele Angebote gab es in diesem Rahmen und wie viele Beschäftigte der Landeshauptstadt haben daran teilgenommen?
    c. Wie wurde über die Angebote informiert? Wurden die Angebote explizit beworben (ggf. wie)?
  5. In puncto Bekämpfung von Rassismus durch Erziehung und Bildung nennen Sie unter 3H das Dresdner Handlungsprogramm „Aufwachsen in sozialer Verantwortung” und die „Weiterentwicklung der frühkindlichen und schulischen Bildungsstrategie” für Kitas, Horte, Schulen in sozial herausgeforderten Stadtteilen“.
    a. Gibt es Bestrebungen seitens der Verwaltung, das Handlungsprogramm auch auf das gesamte Stadtgebiet – nicht nur „sozial herausgeforderte Stadtteile“ – auszuweiten?
    b. Falls ja, in welchem Stadium befinden sich hier die Bestrebungen?
    c. Falls nein, warum nicht?

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen
Vincent Drews