Ungleiche Bezahlung von Hausmeistern in Liegenschaften der Landeshauptstadt Dresden

Vincent Drews erkundigte sich nach der abweichenden Bezahlung von Hausmeistern in Liegenschaften der Landeshauptstadt Dresden.

Gegenstand:

Ungleiche Bezahlung von Hausmeistern in Liegenschaften der Landeshauptstadt Dresden

Einleitung:

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

die Liegenschaften der Landeshauptstadt Dresden werden von Hausmeister*innen in Schuss gehalten. Nach Recherchen des mdr Sachsen gibt es dabei enorme Unterschiede bei der Bezahlung. Ein Teil ist bei der Landeshauptstadt Dresden angestellt und wird nach TVöD bezahlt. Ein anderer Teil arbeitet für ein privates Unternehmen, dass nur den Mindestlohn bezahlt. Dies betrifft wohl vor allem Schulen und Kindertagesstätten. Dazu bitte ich um Beantwortung der folgenden Fragen.

Fragen:

  1. Wie viele Hausmeister*innen zur Betreuung städtischer Liegenschaften und Gebäude sind bei der Landeshauptstadt Dresden angestellt?
  2. In welchem Umfang wurden Dienstleistungen zur Betreuung städtischer Liegenschaften und Gebäude durch Hausmeister*innen an private Unternehmen vergeben und mit welchem Beschluss?
  3. Woher kommt die Praxis, dass es sowohl städtisch als auch privatwirtschaftlich beschäftigte Hausmeister*innen in städtischen Liegenschaften und Gebäuden gibt?
  4. Gibt es Planungen der Stadtverwaltung, die Beschäftigung von Hausmeister*innen zu vereinheitlichen bzw. sieht die Stadtverwaltung hier Potential zur Rekommunalisierung analog zum Beschluss A0531/19?
  5. Was würde es die Landeshauptstadt Dresden kosten, alle städtischen Liegenschaften und Gebäude durch städtische Hausmeister*innen betreuen zu lassen?

Mit bestem Dank und freundlichen Grüßen
Vincent Drews