Stefan Engel fragt nach, was für das Flurstück an der Hansastraße an Projekten geplant ist und stellt Rückfragen zur Skateanlage.
Einleitung:
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
in vielen Ecken Dresdens mangelt es Flächen, auf denen sich Jugendliche aufhalten oder Sport treiben können. Auch vor diesem Hintergrund hat der Dresdner Stadtrat am 22.3.2024 das Skatekonzept für die Landeshauptstadt Dresden beschlossen (V2236/23). Teil des Konzepts ist
eine Liste von Standorten für neue Skateanlagen, die auf zumeist städtischen Flächen entstehen sollen. Einer dieser Standorte ist eine Skateanlage „Hansastraße/Tulpenweg“, die an der Grenze der Stadtbezirke Pieschen und Neustadt auf einer städtischen Freifläche unweit des NH-Hotels und eines Fast-Food-Restaurants entstehen soll. Die Kosten einer 600 Quadratmeter großen Anlage wurden im Konzept (S. 35) überschlägig auf 360.000 Euro beziffert. Konkretere Aktivitäten zur Realisierung dieser Anlage sind trotz des bestehenden Defizits an entsprechenden Flächen für Jugendliche bisher nicht wahrnehmbar gewesen.
In diesem Zusammenhang bitte ich um die Beantwortung folgender Fragen:
Fragen:
1. Handelt es sich bei der vorgesehenen Fläche für die beschriebene Skateanlage um das städtische Flurstück 1381/2 (Gemarkung Neustadt) mit einer Gesamtfläche von 1.622 Quadratmetern?
2. Welche anderen Nutzungen sind auf dem Flurstück angedacht, wenn die Skateanlage nur 600 der über 1.600 Quadratmeter einnehmen soll?
3. Hat die Stadtverwaltung schon weitergehende (planerische) Schritte zur Realisierung dieser neuen Skateanlage unternommen?
4. Liegen abseits der überschlägigen Kostenschätzung (600 Euro/Quadratmeter, also 360.000 Euro) eine konkretere Kostenkalkulation für den Standort vor?
5. Welche Kosten würde eine belastbare Planung zur Realisierung des neuen Skateplatzes produzieren (Gestaltung / Baukosten / Zeitplanung)?
6. Könnte eine solche Planung durch die anliegenden Stadtbezirke Neustadt und Pieschen prinzipiell finanziert bzw. kofinanziert werden, um der Realisierung des Projekts näher zu kommen?
7. Von Seiten der Stadtbezirke wurde im Zuge des Konzepts vielfach eine Einbeziehung der (zukünftigen) Nutzer:innen bei der Gestaltung entsprechender Anlagen gewünscht. Verfügt die Stadtverwaltung über Ideen, wie dies bei einer solchen Neubauanlage ablaufen könnte?
Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen,
Stefan Engel