Stefan Engel fragt bei der Verwaltung u.a. nach, was bereits über die Bauplanung bekannt ist und welche finanziellen Mittel man einplant.
Einleitung:
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
der S-Bahnhof Albertstadt an der Stauffenbergallee ist schon seit vielen Jahren in der öffentlichen Diskussion. Allerdings verschiebt sich der Baustart des Vorhabens immer wieder. Aufgrund zahlreicher öffentlicher Institutionen und einiger Wohn-Neubauvorhaben im Umfeld besteht zweifelsohne ein großes Fahrgastpotenzial. Derzeit findet bis zum 8. September aber immerhin die
Öffentlichkeitsbeteiligung zum neuen S-Bahnhof statt. Dieser ist der Ersatz der Brückenanlagen und der Umgestaltung des benachbarten Straßenraums (https://beteiligung.bund.de/DE/VorhabenFindenUndBeteiligen/Details/Vorhaben.html?id=VE100099). Dieses Gesamtprojekt hat zudem inhaltliche Bezüge zur vorgesehenen Sanierung der
Königsbrücker Straße und zum geplanten Radschnellweg Richtung Klotzsche/Radeberg. In diesem Bereich soll dieser die Bahndammseite wechseln soll. Beim letztgenannten Projekt sind mir verschiedene Varianten bekannt – entweder eine zusätzliche Querung des Bahndamms vom Dammweg bis zur Buchenstraße oder eine Führung in „Schleifen“-Form über die Nebenfahrbahn der
Stauffenbergallee.
In diesem Zusammenhang bitte ich um die Beantwortung folgender Fragen:
Fragen:
1) Welchen Kenntnisstand zur Planung und Realisierung des S-Bahnhofs Albertstadt hat die Stadtverwaltung? Wann ist mit einem Baustart und der Fertigstellung zu rechnen?
2) Welches Fahrgastpotenzial hat der neue S-Bahnhof?
3) Welchen zeitlichen Zusammenhang gibt es zwischen dem Start der vorgesehenen Sanierung der Königsbrücker Straße und der Realisierung des S-Bahnhofs Albertstadt? Verzögert eine nochmalige Verschiebung der Königsbrücker Straße auch den Baustart des S-Bahnhofs?
4) Sind für die Realisierung des S-Bahnhofs und den damit verbundenen Brücken- und Straßenbauarbeiten auch kommunale Mittel notwendig und wenn ja, in welcher Höhe? Sind diese Mittel im städtischen Haushalt bzw. der mittelfristigen Finanzplanung vollständig abgesichert?
5) In den Unterlagen zur genannten Öffentlichkeitsbeteiligung finden sich auf den ersten Blick keine inhaltlichen Bezüge zum vorgesehenen Radschnellweg und der damit verbundenen Unterquerung der Bahnstrecke und Überquerung der Stauffenbergallee. So soll die Nebenfahrbahn der Stauffenbergallee – über die in einer Variante der Radschnellweg geführt werden soll – abschnittsweise nur in einer Breite von 2,75 Metern ausgeführt werden. Wie werden die Planungen für den Radschnellweg hinsichtlich der Unterquerung der Bahntrasse und der Überquerung der Stauffenbergallee in der Planung S-Bahnhof Albertstadt berücksichtigt.
Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen,
Stefan Engel