Seit Anfang Mai diskutieren die Gremien des Stadtrats über den zukünftigen Umgang mit dem Ordnungsrathaus an der Theaterstraße. Die Stadtverwaltung hatte vorgeschlagen, einen langfristigen Mietvertrag mit der städtischen STESAD GmbH abzuschließen und das Objekt zeitnah durch diese sanieren zu lassen. Nun werden diese Pläne laut Aussagen der Stadtverwaltung erst einmal auf Eis gelegt. Man verordne sich eine “Denkpause”.
Dazu erklärt Stefan Engel, Sprecher für Verwaltung und stellv. Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion:
Bei der Unterbringung der Verwaltung agiert die Stadtspitze absolut planlos. Ende März hatte der Stadtrat den Haushalt mit Aufträgen zur Verwaltungskonsolidierung beschlossen. Trotzdem schickte Oberbürgermeister Hilbert die Vorlage zur Theaterstraße Anfang Mai in die Gremien. Nun folgte der chaotische Rückzieher. Mit diesem Hin und Her sorgt der Oberbürgermeister nur für Unruhe und Verunsicherung in der städtischen Belegschaft. Man sollte sich beim Objekt Theaterstraße auch keine falschen Hoffnungen machen: Das Stadthaus gehört der städtischen STESAD und dürfte für andere Nutzungen nur schwer verwendbar sein. Wir fordern den Oberbürgermeister auf, endlich eine Fortschreibung des Konzepts zur Verwaltungsunterbringung vorzulegen. Mit Stückwerk kommen wir nicht voran. Die Bündelung der Verwaltung in der Innenstadt ist aus unserer Sicht immer noch der richtige Weg. Viele verstreute Standorte führen in der Verwaltung nur zu Silodenken. Davon müssen wir wegkommen.
Kontakt:
Stefan Engel
Sprecher für Stadtentwicklung, Bau, Verkehr und Allgemeine Verwaltung
Stadtrat für Pieschen
stefan.engel@spd-fraktion-dresden.de
Titelbild: © Ordnungsamt Dresden