Zur städtischen Pressemitteilung anlässlich des “Aktionstag Suchtberatung” am 13. November erklärt Julia Hartl, sozialpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Dresdner Stadtrat:
In der offiziellen Pressemitteilung der Stadt heißt es, jeder in Suchtberatung investierte Euro spare 17 Euro an gesellschaftlichen Folgekosten. Wer solche Zahlen selbst anführt, sollte dann aber auch bereit sein, die entsprechenden Mittel bereitzustellen.
Im aktuell beschlossenen Doppelhaushalt 2025/26 wurden die Ansätze für Suchtberatung und Prävention gegenüber 2024 spürbar reduziert.
Dass die Stadt einerseits öffentlich betont, wie wirksam Suchtberatung ist, und gleichzeitig die Mittel kürzt, ist ein Widerspruch, der kaum zu ertragen ist. Das ist blanker Zynismus gegenüber den Fachkräften und den Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind
kritisiert Hartl.
Die SPD-Fraktion wird die Stadtspitze beim nächsten Haushalt an ihren eigenen Worten messen.
Wenn das Thema Prävention wirklich so wichtig ist, wie es die Verwaltung selbst behauptet, dann muss das auch im Haushalt sichtbar werden. Alles andere bleibt Symbolpolitik auf dem Rücken der Betroffenen und der Fachkräfte
so Hartl abschließend.
Kontakt:
Julia Hartl
Sprecherin für Soziales, Gleichstellung, Bürger:innenbeteiligung und Petition
Stadträtin für die Dresdner Neustadt
julia.hartl@spd-fraktion-dresden.de