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Zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen – Für eine sichere Stadt für alle

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen am 25.11. fordert die SPD-Fraktion Dresden verstärkte Maßnahmen gegen alle Formen patriarchaler Gewalt in der Landeshauptstadt.

Erst vor etwa zehn Tagen hatte die Landeshauptstadt Dresden im Rahmen einer Pressekonferenz alarmierende Ergebnisse der im Jahr 2024 durchgeführten städtischen Umfrage vorgestellt: 77 Prozent der teilnehmenden Frauen gaben an, bereits sexualisierte Gewalt erlebt zu haben, bei den Männern waren es 31 Prozent. Die meisten Übergriffe ereignen sich laut Umfrage auf öffentlichen Flächen, in Verkehrsmitteln des ÖPNV sowie auf Großveranstaltungen. Häufig als unsicher empfundene Orte zeichneten sich zudem durch mangelnde oder fehlende Beleuchtung aus.

Die SPD-Fraktion sieht die Stadt in der Verantwortung, diesen Befund ernst zu nehmen und entschlossen zu handeln. Ein zentrales Anliegen der Fraktion ist daher die systematische Identifikation schlecht beleuchteter Orte in Dresden, um gezielt Verbesserungen auf den Weg zu bringen.

„Dresden darf kein Ort sein, an dem Frauen Angst haben müssen. Gute Beleuchtung schützt nicht vor allen Formen von Gewalt, aber sie nimmt Täter*innen Räume – und gibt Frauen ein Stück Sicherheit zurück“, erklärt Julia Hartl, gleichstellungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion. „Es braucht konsequente Prävention, niedrigschwellige Hilfsangebote und eine klare Haltung gegen patriarchale Gewalt in all ihren Formen.“

Die SPD-Fraktion betont, dass die Verbesserung der Beleuchtung nur eine von vielen notwendigen Maßnahmen ist. Ebenso wichtig sind Aufklärungsarbeit, starke Notfall- und Beratungsstrukturen, präventive Angebote, die Sensibilisierung der Öffentlichkeit sowie eine konsequente Unterstützung von Betroffenen.
Die aktuellen Entwicklungen zeigen, dass Gewalt gegen Frauen bundesweit zunimmt. Dazu gehören eine steigende Zahl häuslicher Gewalt durch (Ex-)Partner, zunehmende Fälle innerfamiliärer Gewalt sowie eine sichtbare Zunahme digitaler Gewalt, die Frauen online bedroht, einschüchtert oder belästigt.

Die SPD-Fraktion Dresden fordert daher ein umfassendes städtisches Maßnahmenpaket, das Prävention, Schutz und Solidarität miteinander verbindet. Gewalt gegen Frauen ist kein Randthema – es ist eine gesellschaftliche Aufgabe, der sich die Stadt konsequent stellen muss.

 

Kontakt:

Portraitansicht der Stadträtin Julia Natascha HartlJulia Hartl
Sprecherin für Soziales, Gleichstellung, Bürger:innenbeteiligung und Petition
Stadträtin für die Dresdner Neustadt
julia.hartl@spd-fraktion-dresden.de

 

 

 

Bildrechte Titelbild: © Viktor – stock.adobe.com

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