Der Stadtrat muss die mahnenden Worte der GHND ernst nehmen. Dresden befindet sich in finanziell schwierigen Zeiten. Die Brücken-Wünsche müssen mit der finanziellen Realität abgeglichen werden. Eine breitere Brücke kostet tendenziell mehr und hat rechtliche Risiken. Im vom Stadtrat beschlossenen Brückenfonds sind die Kosten einer Brücke in alter Dimension hinterlegt. Wir werben für eine ergebnisoffene Prüfung, die verkehrliche und städtebauliche Expertise einbezieht. Ideologische Vorfestlegungen helfen uns nicht weiter. Der GHND-Vorschlag zur städtebaulichen Nachverdichtung an den Brückenköpfen ist vernünftig. Im Umfeld des Terrassenufers verfügt die Stadt über einige Grundstücke. Hier könnte man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Der Wiederaufbau der Carolabrücke bekommt Rückenwind und endlich gelingt der städtebauliche Lückenschluss zur Pirnaischen Vorstadt. Es wäre Unsinn, sich den Wiederaufbau des Venezianischen Hauses am Originalstandort zu verbauen.
Kontakt:
Stefan Engel
Sprecher für Stadtentwicklung, Bau, Verkehr und Allgemeine Verwaltung
Stadtrat für Pieschen
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