Die Dresdner Stadtverwaltung hat heute auf der Pressekonferenz zum Fuß- und Radverkehr bekanntgegeben, dass die Planungen für den Ausbau des Elberadwegs im Abschnitt von der Johannstadt nach Blasewitz wieder aufgenommen wurden. Aktuell laufen vorbereitende Umweltuntersuchungen zur Erweiterung des vielbefahrenen Abschnitts. Die Ausbauplanung verzögerte sich jahrelang, da das Ergebnis des ergänzenden Planfeststellungsverfahrens für die Waldschlößchenbrücke abgewartet wurde. Nachdem der Planfeststellungsbescheid nun vorliegt, ist der Weg für die Erweiterung des Elberadweges frei.
Grundlage dafür ist ein Antrag der SPD-Fraktion aus dem Jahr 2010: „Ausbau des Elberadwegenetzes im Bereich Johannstadt/Blasewitz“ (A0309/10), der im Juli 2011 vom Stadtrat beschlossen wurde. Ziel war und ist die Schaffung eines Parallelweges, um die Konflikte zwischen Rad- und Fußverkehr zu reduzieren.
Dazu erklärt Stefan Engel, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion:
Beim Ausbau des Elberadwegs in der Johannstadt muss sich endlich etwas bewegen. Es ist ein Unding, dass der 2011 beschlossene SPD-Antrag 15 Jahre später immer noch nicht umgesetzt wurde. Die Verwaltung muss die Planungen jetzt zügig zum Abschluss bringen. Der Elberadweg ist in diesem Abschnitt vollkommen überlastet. Konflikte sind hier an der Tagesordnung. Die Entmischung von Fuß- und Radverkehr ist für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden dringend geboten. Der Elberadweg ist die Hauptschlagader des Dresdner Radverkehrs.
Kontakt:
Stefan Engel
Sprecher für Stadtentwicklung, Bau, Verkehr und Allgemeine Verwaltung
Stadtrat für Pieschen
stefan.engel@spd-fraktion-dresden.de
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