Eine Grafik eines blauen Aktenordners, aus dem Datenleitungen herauskommen und sich vernetzen.

Abschneiden beim Bitkom-Ranking: CDU, AfD und FDP/FB ohne Interesse an Aufklärung

Dresden ist im Jahr 2025 beim Digitalranking des Branchenverbandes Bitkom von Platz 5 auf Platz 18 abgerutscht. Während sich die Landeshauptstadt früher alljährlich mit dem guten Abschneiden beim Smart-City-Index gerühmt hat, wurde das Abrutschen im letzten Jahr einfach kommentarlos hingenommen. Die SPD-Fraktion hatte daher im zuständigen Ausschuss für Allgemeine Verwaltung einen Antrag gestellt, der eine jährliche Berichterstattung und Analyse des Bitkom-Rankings vorsah. Der Smart-City-Index ist das umfangreichste Digital-Ranking für Kommunen in Deutschland und umfasst 83 Großstädte. Im gestrigen Verwaltungsausschuss lehnten die Fraktionen von CDU, AfD und FDP/FB diesen Antrag aber ab, sodass dieser mit 4 Ja (Grüne, SPD, Linke) und 5 Nein bei zwei Enthaltungen keine Mehrheit fand. Dieses Votum war beschließend. Der Ausschuss für Wirtschaftsförderung hatte dem Antrag zuvor noch mit breiter Mehrheit angenommen.

Zum Hintergrund: Am 11. September 2025 veröffentlichte der Branchenverband Bitkom zum siebten Mal das Digitalranking für Deutschlands Großstädte. Während München zum dritten Mal in Folge die smarteste Stadt Deutschlands ist und Leipzig mit einem Sprung von Platz 23 auf Platz 9 in die Spitzengruppe der 83 deutschen Großstädte aufstieg, ist Dresden nach Platz 3 im Jahr 2022 und Platz 5 im Vorjahr in diesem Jahr auf Platz 18 abgestürzt.

Dazu erklärt Stefan Engel, Sprecher für Verwaltung der SPD-Fraktion:
Der Absturz Dresdens im Smart-City-Index ist ein klares Warnsignal. CDU, AfD und FDP/FB verweigern eine systematische und regelmäßige Aufarbeitung. Wer eine moderne Verwaltung will, muss Probleme offen benennen. Stattdessen wird das Thema ausgesessen. Das ist kein verantwortungsvoller Umgang mit der digitalen Zukunft unserer Stadt. Ein gewissenhafter Stadtrat schaut der Verwaltung bei so einem wichtigen Thema auf die Finger.
Dr. Peter Lames, Sprecher der SPD-Fraktion für Finanzen und Digitale Transformation, ergänzt:
Das Bitkom-Ranking macht Stärken und Schwächen klar sichtbar. Dresden fällt im Vergleich mit anderen Großstädten deutlich zurück; andere wachsen dynamischer. Daraus müssen Konsequenzen folgen. Die Ablehnung unseres Antrags zeigt Desinteresse und fehlenden politischen Willen. Wer sich der inhaltlichen Auseinandersetzung verweigert, wird im Standortwettbewerb zurückfallen.
Kontakt:

Stefan Engel
Sprecher für Stadtentwicklung, Bau, Verkehr und Allgemeine Verwaltung
Stadtrat für Pieschen
stefan.engel@spd-fraktion-dresden.de

 

 

 

Portrait des Stadtrates Dr. Peter LamesDr. Peter Lames
Stadtrat für Blasewitz & Striesen
Sprecher für Finanzen, Gesundheit und Digitale Transformation
peter.lames@spd-fraktion-dresden.de