Die Dresdner Stadträtin Kristin Sturm-Karls und der Landtagsabgeordnete Albrecht Pallas zeigen sich anlässlich des offenen Briefes des Arbeitskreises Veranstaltungswirtschaft der Industrie- und Handelskammer Dresden an die Stadtspitze verwundert darüber, dass es immer noch keinen konstruktiven Dialog aller Beteiligten gibt. Während eines von Sturm-Karls und Pallas organisierten Runden Tisch mit Vertretenden der Stadt, der Sicherheitsbehörden und der Veranstaltungsbranche im November 2025 hatte die Stadtspitze angekündigt, gemeinsam mit der Veranstaltungsbranche nach Lösungen zu suchen.
Kristin Sturm-Karls (SPD-Stadträtin, wirtschaftspolitische Sprecherin):
Die Veranstaltungssaison steht vor der Tür und nichts ist geklärt. Es ist absolut unverständlich, dass es seitens der Stadtverwaltung immer noch keine konstruktiven Gespräche mit der Dresdner Veranstaltungsbranche gibt. Der Ausschuss für Wirtschaftsförderung hat den Oberbürgermeister bereits im Dezember 2025 aufgefordert, bis zum 16.02.2026 die Rahmenbedingungen für die Vermietung und Überlassung von Sicherheits- und Zufahrtssperren zur Befassung vorzulegen. Warum da bis heute nichts passiert ist, ist mir schleierhaft. Egal, ob kommerzielle Großveranstaltung oder ehrenamtlich organisiertes Straßenfest: Die Stadt ist rechtlich in der Verantwortung und muss auf die Veranstalter zugehen.
Albrecht Pallas (MdL und Co-Vorsitzender SPD Dresden):
Dem lang angekündigten Dialog seitens der Stadtverwaltung müssen endlich Taten folgen. Beim Runden Tisch im vergangenen November haben sich alle Anwesenden, auch die Vertreter*innen der Stadtspitze, darauf verständigt, dass die Kommunikation zwischen Stadt und Veranstaltungsbranche verbessert werden muss. Wir wollen alle, dass die vielfältige Veranstaltungslandschaft unserer Stadt gestärkt und nicht abgewürgt wird. Wir brauchen daher einen kooperativen Ansatz, der die die Lasten und Pflichten klarer und fairer zwischen der Veranstaltungsbranche, der Kommune und dem Land regelt.
Sturm-Karls und Pallas fordern Ordnungsbürgermeisterin Jähnigen und Wirtschaftsbürgermeister Pratzka auf, sich unverzüglich mit der Veranstaltungsbranche zusammenzusetzen und nach Lösungen zu suchen.
Zum Hintergrund:
- Bericht der Sächsischen Zeitung in der heutigen Ausgabe: https://www.saechsische.de/lokales/dresden/bleiben-feste-in-dresden-bald-aus-veranstalter-verzweifeln-am-terrorschutz-FEVSNADHHZAADLF7C7AVQZJWRE.html
- Runder Tisch „Herausforderungen für die Veranstaltungsbranche in Dresden“ vom 14. November 2025: https://albrechtpallas.de/2025/11/25/sturm-karls-pallas-terrorschutzauflagen-fuer-veranstaltungen-in-dresden-es-braucht-eine-kooperative-loesung-aller-beteiligten/
- Beschluss im Ausschuss für Wirtschaftsförderung vom 17. Dezember 2025 mit klarem Handlungsauftrag an die Stadt: https://ratsinfo.dresden.de/vo0050.asp?__kvonr=29099
Kristin Sturm-Karls
Sprecherin für Wirtschaft, Tourismus und Sport
Stadträtin für die Stadtbezirke Loschwitz und Leuben
kristin.sturm@spd-fraktion-dresden.de
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