Julia Hartl erkundigt sich zum dem Aktueller Stand der Wohngeldstelle – Personal, Bearbeitungszeiten und Digitalisierungsstrategie
Einleitung:
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
Wohngeld ist ein zentrales Instrument, um einkommensschwachen Haushalten den Zugang zu bezahlbarem Wohnraum zu sichern. Angesichts der aktuellen Wohnungsmarktsituation in Dresden und der steigenden Nachfrage nach Wohngeld befürchten wir eine zunehmende Überlastung der zuständigen Behörde.
Vor diesem Hintergrund bitte ich um die Beantwortung der folgenden Fragen:
Fragen:
1. Wie viele Personen sind aktuell bei der Wohngeldstelle beschäftigt?
a. Wie viele dieser Beschäftigten sind zum Stichtag 15.03.2026 langzeiterkrankt, im Mutterschutz oder in Elternzeit?
b. Werden im Falle von Elternzeit Vertretungskräfte eingestellt?
2. Wie viele Wohngeldanträge waren zum Stichtag des 15.03.2026 noch offen?
a. Nach welchen Kriterien wird bei der Bearbeitung der offenen Anträge priorisiert?
b. Wie hat sich die durchschnittliche Bearbeitungsdauer in den letzten sechs Monaten entwickelt? Bitte geben Sie die Entwicklung in konkreten Zahlen an.
3. Welche Auswirkungen hat der Wechsel des Rechtskreises für geflüchtete Menschen aus der Ukraine auf die Bearbeitungszeit und Wartezeiten bei der Wohngeldstelle zum Stichtag15.03.2026?
4. Gibt es Überlegungen oder konkrete Pläne, in Zukunft Künstliche Intelligenz in der Wohngeldstelle einzusetzen, um Prozesse zu beschleunigen oder zu vereinfachen? Falls ja, wie ist der zeitliche Rahmen für die Einführung geplant?
5. In der Beschlusskontrolle zu A0248/21 vom 09.03.2026 wurde festgestellt, dass es keinen Fortschritt bei der Einführung eines „Sozialleistungsrechners“ auf der Homepage der Landeshauptstadt Dresden gibt. Welche Begründung gibt es für die Verzögerung? Wann ist die konkrete Einführung des Sozialleistungsrechners geplant?
Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen
Julia Hartl