Anlässlich der heutigen Demonstration „Jugend- und Gleichstellungsarbeit sichern“ in Dresden erklären die SPD-Politiker:innen Sophie Koch, Julia Hartl und Hendrik Müller ihre Unterstützung für die Forderungen der Träger, Fachkräfte und Engagierten.
Die geplanten Kürzungen im Bereich der Jugendhilfe und Gleichstellungsarbeit gefährden zentrale Strukturen für gesellschaftlichen Zusammenhalt, Prävention und Chancengleichheit.
Sophie Koch (Mitglied des Sächsischen Landtages in SPD-Fraktion und jugend-und gleichstellungspolitische Sprecherin):
„Jugendarbeit ist kein freiwilliger Luxus, sondern ein zentraler Bestandteil unserer sozialen Infrastruktur. Ich höre in meinen Gesprächen mit Trägern und jungen Menschen sowie bei meinen Besuchen in Einrichtungen sehr deutlich, wie sich die Lage zuspitzt: steigender Schulabsentismus, zunehmende Radikalisierungstendenzen und mehr Fälle von selbstverletzendem Verhalten. Gerade deshalb brauchen junge Menschen verlässliche Orte, an denen sie gehört werden, Unterstützung finden und Perspektiven entwickeln können. Kürzungen in diesem Bereich treffen diejenigen, die ohnehin oft zu wenig gesehen werden. Deshalb setze ich mich im Landtag klar dafür ein, die Jugendarbeit in Sachsen zu erhalten.”
Julia Hartl (SPD-Stadträtin Dresden):
„Gleichstellungsarbeit ist eine Grundvoraussetzung für eine gerechte und sichere Stadtgesellschaft. Gerade auch im Kontext sexualisierter Gewalt sehen wir, wie wichtig gut ausgestattete Beratungs- und Unterstützungsstrukturen sind – Fälle wie die Berichte von Collien Fernandes zeigen, wie präsent dieses Thema ist und wie viele Betroffene Unterstützung brauchen. Frauenhäuser, Beratungsstellen und Projekte gegen Diskriminierung leisten hier tagtäglich unverzichtbare Arbeit. Gerade auch Präventionsangebote sind in dem Bereich wichtig. Wenn hier gekürzt wird, hat das ganz konkrete Folgen für Schutz, Teilhabe und Selbstbestimmung vieler Menschen in Dresden.”
Hendrik Müller (SPD, Mitglied im Jugendhilfeausschuss Dresden):
„Im Jugendhilfeausschuss erleben wir sehr konkret, wie groß der Bedarf ist – und wie stark die Träger bereits jetzt unter Druck stehen. Die Fachkräfte leisten enorme Arbeit, oft unter schwierigen Bedingungen. Wenn Mittel gekürzt werden, bedeutet das nicht weniger Bedarf, sondern weniger Unterstützung für junge Menschen und Familien. Das kann und darf nicht der Weg sein. Wir brauchen Planungssicherheit und eine klare Priorität für Kinder und Jugendliche.“
Kontakt:
Sophie Koch
Fachsprecherin für: Blaulicht, Europa, Gleichstellung, Jugend, Justizvollzug, Recht
Mitglied des Landtages
sophie.koch@slt.sachsen.de
Julia Hartl
Sprecherin für Soziales, Gleichstellung, Bürger:innenbeteiligung und Petition
Stadträtin für die Dresdner Neustadt
julia.hartl@spd-fraktion-dresden.de
Hendrik Müller
Sprecher für Kinder-, Jugend- und Familienpolitik
hendrik.mueller@spd-fraktion-dresden.de