Aktuelle Forderungen aus CDU und TZ, die Planungen des Teilabschnitts der Campuslinie über den Zelleschen Weg zum Wasaplatz nicht weiterzuverfolgen, weist die SPD-Fraktion Dresden entschieden zurück. Gestern hatte die Verwaltung neue Planungen (siehe Pressemitteilung) für den Bauabschnitt über den Zelleschen Weg zum Wasaplatz vorgestellt.
Stefan Engel, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion:
Der Neubau der Nossener Brücke wird gerade durch millionenschwere ÖPNV-Fördermittel des Bundes möglich. Wer jetzt die Campuslinie beerdigen will, gefährdet diesen Neubau massiv. Denn beide Projekte hängen zusammen: Der Fördermittelgeber erwartet die Umsetzung aller Abschnitte – das ist Fördervoraussetzung. Insgesamt stehen über 163 Millionen Euro an Fördermitteln im Raum. Es wäre Wahnsinn, wenn Dresden davon einen großen Teil zurückzahlen müsste. Nachverhandlungen mit dem Fördermittelgeber gleichen einem Himmelfahrtskommando.Dazu kommt: Die Campuslinie funktioniert nur als Ganzes. Die Linie 61 ist mit täglich 30.000 Fahrgästen eine der am stärksten belasteten Buslinien Deutschlands. Wer die DVB regelmäßig nutzt, sehnt Ersatz für die überfüllten Busse herbei. Entsprechend wichtig ist der Bau des Abschnitts über den Zelleschen Weg zum Wasaplatz. Die vielen Verstärkerbusse sind übrigens auch wirtschaftlicher Irrsinn. Hier lassen sich durch Straßenbahnen erhebliche Betriebskosten einsparen.Statt ein zu 85 Prozent vom Bund gefördertes Projekt leichtfertig aufzugeben, sollte der Stadtrat konstruktiv an Lösungen für die Problemstellen arbeiten.
Kontakt:
Stefan Engel
Sprecher für Stadtentwicklung, Bau, Verkehr und Allgemeine Verwaltung
Stadtrat für Pieschen
stefan.engel@spd-fraktion-dresden.de
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