Blick auf den Haupteingang der Margon-Arena in Dresden.

Einsatz der SPD-Fraktion zahlt sich aus: Margon-Arena wird im Bestand saniert

Die SPD-Fraktion Dresden hat sich mit ihrer Linie durchgesetzt: Die Margon-Arena wird im Bestand saniert und damit zügig fit für die Zukunft gemacht. Damit wird eine lange Phase der Unsicherheit beendet und der Weg zur Modernisierung der traditionsreichen Sportstätte ist frei.

Ein entscheidender Baustein für den positiven Beschluss im Stadtrat ist die Unterstützung auf Bundesebene: Mit Beteiligung der SPD in der Bundesregierung konnten 2,25 Millionen Euro aus der Sportmilliarde für die Margon-Arena nach Dresden geholt werden.

 

Kristin Sturm-Karls, sportpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Dresden:

Die Margon-Arena war lange genug die “graue Maus” unter Dresdens Sportstätten – jetzt bekommt sie endlich die dringend nötige Verjüngungskur. Dass wir diesen Weg gehen, ist auch ein Erfolg unserer SPD-Fraktion: Die Sanierung im Bestand war von Anfang an unsere Initiative. Mit den Bundesmitteln können wir nun schnell handeln und die Arena wieder fit für den Sportbetrieb machen. Gleichzeitig bleibt klar: Dresden braucht perspektivisch eine Multifunktionsarena für Konzerte, Konferenzen und Spitzensport. Dieses Ziel verfolgen wir weiter konsequent.

 

Die SPD-Fraktion betont, dass der eigene und bereits 2024 im Stadtrat beschlossene Antrag (A0521/23) zügig umgesetzt werden muss. Dresden muss perspektivisch und trotz der angespannten Haushaltslage eine moderne Multifunktionsarena erhalten. Dafür setzt sich die Fraktion für eine sinnvolle Weiterentwicklung des Dresdner Flughafens ein, dessen Perspektive sich durch den deutlich zurückgegangenen Flugverkehr verschlechtert hat.

 

Zum Hintergrund:
Die Margon-Arena eröffnete 1998 mit drei starken Mannschaften – DSC, Titans und HC Elbflorenz – als Mehrzwecksporthalle für Breiten- und Spitzensport, Schulsport sowie als Konzertlocation. Über zwei Jahrzehnte war sie ein zentraler Ort des Dresdner Sports und eine feste Größe im städtischen Leben. Seit etwa 2017 geriet die Arena jedoch zunehmend in Schwierigkeiten: Eine notwendige Dachsanierung zog sich über Jahre hin, parallel wechselte der HC Elbflorenz in die Ballsportarena, wodurch Einnahmen wegfielen.
Zwischenzeitlich wurde im Stadtrat ein umfassendes Großprojekt mit einer Kapazität von über 3.500 Plätzen diskutiert. Angesichts schwieriger Rahmenbedingungen und unsicherer Refinanzierung hat die SPD-Fraktion Dresden frühzeitig für einen realistischeren Weg geworben – die Sanierung im Bestand. Dieser Ansatz hat sich nun durchgesetzt.

 

Kontakt:

Portraitansicht der Stadträtin Kristin SturmKristin Sturm-Karls
Sprecherin für Wirtschaft, Tourismus und Sport
Stadträtin für die Stadtbezirke Loschwitz und Leuben
kristin.sturm@spd-fraktion-dresden.de

 

 

 

Foto Titelbild: Stadtarchiv Dresden, 17.6.2.40, Albrecht Voß, Stadtbildfotografie Dresden, 090140