Blick unterhalb der Brücke Budapester Straße. Daneben eine DDr-Laterne.

Sperrung Budapester Straße: SPD-Fraktion verlangt schnelle Wiedereröffnung und beantragt Akteneinsicht

Heute hat die Dresdner Stadtverwaltung in einer Pressekonferenz über die Sperrung der Brücke Budapester Straße über die Ammonstraße informiert. Der Einbau von Notstützen soll die Brücke wieder befahrbar machen und in den nächsten sechs bis zwölf Wochen erfolgen. Die Kosten belaufen sich voraussichtlich auf einen hohen einstelligen bis niedrigen zweistelligen Millionenbetrag, der bisher nicht im städtischen Haushalt vorgesehen ist.

 

Dazu erklärt Stefan Engel, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion:

 

Die Informationspolitik der Verwaltung gegenüber Stadtrat und Öffentlichkeit war bisher ziemlich dürftig. Die Budapester Straße ist eine zentrale Verkehrsader für DVB und Autoverkehr. Täglich leiden etwa 8.500 Busfahrgäste und 17.000 Autofahrer unter der Sperrung. Eine schnelle Wiederöffnung muss die oberste Priorität des Baubürgermeisters sein. Wir erwarten zügige Informationen über Zeitplan, Kosten und die Abbildung im Haushalt. Aber auch beim bisherigen Umgang mit der Brücke dürfen natürlich keine Fragen offen bleiben. Die SPD-Fraktion hat Akteneinsicht zum Zustand und zur bisherigen Überwachung der Brücke Budapester Straße beantragt.

Die Sperrung ist für Dresden ein echtes Millionendesaster. Wer trotz der Zusatzkosten für die Budapester Straße an einer unnötig breiten und damit teureren Carolabrücke festhält, handelt finanzpolitisch unverantwortlich. Für autofixierte Zusatzwünsche ist spätestens jetzt kein Budget mehr übrig. Das muss auch die rechte Stadtratsseite zur Kenntnis nehmen.

 

Kontakt:

Stefan Engel
Sprecher für Stadtentwicklung, Bau, Verkehr und Allgemeine Verwaltung
Stadtrat für Pieschen
stefan.engel@spd-fraktion-dresden.de

 

 

 

 

 

Titelbild: VSchagow, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0