Eine Studiolampe leuchtet in Nebel.

SPD-Fraktion begrüßt Entscheidung des Freistaats Sachsen: Projekttheater bleibt gefördert

Im Rahmen der Beratungen zum Doppelhaushalt 2027/28 hat der Freistaat Sachsen bestätigt, dass die Förderung des Projekttheaters weiterhin gesichert ist. Damit kommt das Land seiner langjährigen Vereinbarung mit der Stadt Dresden nach und vermeidet eine drohende Schließung des wichtigen Kulturortes. Diese Entscheidung begrüßt die SPD-Fraktion Dresden, welche selbst einen Antrag hierzu im Stadtrat gestellt hatte, ausdrücklich.

Das Projekttheater ist ein zentraler Ort für freie Kunst, gesellschaftliche Debatten und künstlerische Experimentierfreude in Dresden. Bisher wurde es vorrangig vom Freistaat Sachsen finanziert, was aufgrund der angespannten Haushaltslage nun aber auf der Kippe stand. Die jetzt getroffene Entscheidung basiert auf einer seit 2013 gelebten Praxis: Damals einigte sich die Stadt Dresden darauf, die Finanzierung für das Erich-Kästner-Museum zu übernehmen, während der Freistaat im Gegenzug die Förderung des Projekttheaters sicherte. Diese Absprache – wenn auch kein formeller Vertrag – war über 13 Jahre hinweg eine verlässliche Grundlage für die Kulturfinanzierung in Dresden.

Die SPD-Fraktion hatte in ihrem Antrag betont, dass eine einseitige Aufkündigung dieser Verantwortung durch den Freistaat nicht hingenommen werden dürfe. Gleichzeitig bereitete man sich auf den Fall vor, dass Dresden notfalls selbst die Finanzierung hätte übernehmen müssen. Doch nun ist klar: Der Freistaat Sachsen bleibt bei seiner Zusage und sichert die Förderung des Projekttheaters auch für die kommenden Jahre.

Eine Stadt, die sich Kultur auf die Fahnen schreibt, darf nicht zuschauen, wenn eine zentrale Einrichtung ausgehungert wird“, betont Elli Martius, kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Dresden. Mit der jetzt getroffenen Entscheidung sendet der Freistaat ein wichtiges Signal: Dresden und Sachsen stehen weiterhin gemeinsam für eine lebendige, vielfältige und unabhängige Kulturszene ein”, so Martius weiter.

Letztlich habe vor allem das große Engagement der Mitarbeiter:innen und Unterstützer:innen des Projekttheaters maßgeblich dazu beigetragen, dass das Theater nicht zum Spielball ungelöster Finanzierungsfragen wurde.

Die aktuelle Entscheidung ist ein wichtiger Schritt, doch die SPD-Fraktion betont, dass es für die Zukunft klare Absprachen braucht, um ähnliche Unsicherheiten zu vermeiden. „Wir kämpfen für dieses Haus. Es braucht dann aber auch für die kommenden Jahre verlässliche Absprachen auf Papier, damit ein solches Szenario nicht wieder eintritt”, betont Martius abschließend.

 

Kontakt:

Portraitansicht der Stadträtin Elli MartiusElli Martius
Sprecherin für Kultur, Energie und Umwelt
Stadträtin für die Altstadt
elli.martius@spd-fraktion-dresden.de

 

 

 

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