Gelbe Straßenbahn in Nahaufnahme.

DVB-Liniennetz: Keine SPD-Stimme für diesen Kürzungswahnsinn!

In verschiedenen Dresdner Medien wird heute über neuerliche Kürzungspläne bei der DVB berichtet. Der Verlust von zehn Prozent des Dresdner ÖPNV-Angebots und täglich 30.000 Fahrgästen steht im Raum. Unter anderem sind Streichungen bei vielen Buslinien, eine massive Taktreduzierung bei der Straßenbahn in Striesen/Blasewitz, die Kürzung der Linie 13 nach Kaditz und der Entfall des 10-Minutentaktes im Einkaufsverkehr am Samstagen vorgesehen. Damit verbunden ist auch der Wegfall von 100 Arbeitsplätzen.

 

Dazu erklärt Stefan Engel, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion:

 

Die SPD wird diesen Kürzungswahnsinn ablehnen. Dresden hat seit dem Zusammensturz der Carolabrücke eine angespannte Verkehrssituation und braucht einen leistungsfähigen ÖPNV dringender denn je. Streichungen in Zeiten von Rekordfahrgastzahlen sind doch vollkommen absurd. Die DVB-Belegschaft erarbeitet Jahr für Jahr Top-Werte bei den Kundenrankings und wird jetzt mit dem Wegfall von 100 Stellen bestraft. Die Kürzungen beim Einkaufsverkehr an Samstagen schwächen gerade die Innenstadt. Wer sich einen Fernsehturm, eine BUGA und breite Brücken leisten will, kann auch die DVB finanzieren. Ohne einen Erhalt des DVB-Angebots wird es keine Zustimmung der SPD zum städtischen Haushalt geben. Man muss sich die Folgen vor Augen führen: Während die Chipindustrie wächst, kürzen wir bei der Buslinie 81 zu Globalfoundries. Während am Elbepark hunderte neue Wohnungen entstehen, soll die Linie 13 weggestrichen werden. Das Uniklinikum ist frequentierter denn je, aber von der Augsburger Straße soll es nur noch alle 20 Minuten in die Innenstadt gehen. Das ist eine Verkehrspolitik aus der Mottenkiste.
Kontakt:

Stefan Engel
Sprecher für Stadtentwicklung, Bau, Verkehr und Allgemeine Verwaltung
Stadtrat für Pieschen
stefan.engel@spd-fraktion-dresden.de

 

 

 

 

 

© stock.adobe.com – pureshot