Der Digitalverband Bitkom hat gestern zum achten Mal sein Ranking der digitalsten deutschen Großstädte vorgelegt. Dresden, das im Jahr 2023 noch auf Platz 6 gelegen hatte, rutscht nunmehr vom 18. Platz im Jahre 2025 auf den 30. Platz ab. Für die SPD-Stadtratsfraktion ist das eine Entwicklung, die man nicht achselzuckend zur Kenntnis nehmen sollte.
Dr. Peter Lames, neben Finanzen und Gesundheit auch Sprecher der Fraktion für die digitale Transformation, erklärt dazu:
Hinter dem Bitkom-Ranking liegt eine intensive und ernsthafte Analyse. Dresden hat seit 2023 zwar einen Geschäftsbereich in der Verwaltung, der das Wort „Digitales“ im Namen führt, aber die Dynamik fällt hinter anderen Städten zurück. Das heißt nicht, dass bei uns alles schlecht wäre. Aber trotzdem muss alles dafür getan werden, dass Dresden den Spitzenplatz einnimmt, der zum Anspruch der Stadt mit Exzellenzuniversität, Halbleiterindustrie und vielen hervorragenden Unternehmen in der IT-Branche passt. Städte konkurrieren miteinander. Die Konkurrenz schläft nicht. Selbstzufriedenheit ist ein schlechter Ratgeber.
Die SPD-Fraktion hat im letzten Jahr angesichts von Platz 19 einen Antrag eingebracht, dass die Stadtverwaltung über Ursachen des Zurückfallens und ihre Schlussfolgerungen berichten soll. Eine Mehrheit im zuständigen Ausschuss hat den Antrag abgelehnt.
Dr. Peter Lames dazu:
Wir werden den Antrag wohl noch einmal stellen müssen, ehe aus dem Sinkflug ein Desaster wird.
Dr. Peter Lames
Stadtrat für Blasewitz & Striesen
Sprecher für Finanzen, Gesundheit und Digitale Transformation
peter.lames@spd-fraktion-dresden.de